Bonität: So bewerten Banken Ihre Kreditwürdigkeit
Ihre Bonität zeigt, wie Ihre Kreditwürdigkeit eingeschätzt wird. Sie spielt vor allem dann eine wichtige Rolle, wenn Sie einen Kredit aufnehmen möchten. Erfahren Sie, wie Banken Ihre Bonität prüfen, welche Rolle die SCHUFA dabei spielt und was Sie selbst für eine gute Bonität tun können.
Das Wichtigste zur Bonität auf einen Blick
- Bonität beschreibt Ihre Kreditwürdigkeit: Sie zeigt, wie zuverlässig Sie finanzielle Verpflichtungen erfüllen können.
- Mehrere Faktoren beeinflussen Ihre Bonität: Dazu zählen etwa Einkommen, Ausgaben und Informationen der SCHUFA.
- Eine gute Bonität erleichtert die Kreditaufnahme: Sie erhöht die Chance auf eine Kreditzusage und kann die Konditionen beeinflussen.
Inhalt dieser Seite
- 1Was bedeutet Bonität?
- 2Wofür ist eine gute Bonität wichtig?
- 3Welche Faktoren beeinflussen die Bonität?
- 4Wie wird die Bonität geprüft?
- 5Bonität und SCHUFA: Was ist der Unterschied?
- 6Welche Auskunfteien gibt es neben der SCHUFA?
- 7Was ist ein Bonitätsscore?
- 8Was bedeutet eine schlechte Bonität?
- 9Wie können Sie Ihre Bonität verbessern?
- 10Wie können Sie Ihre Bonität selbst prüfen?
- 11Welche Rolle spielt die Bonität bei der Kreditvergabe?
- 12FAQ: Häufige Fragen zur Bonität
Was bedeutet Bonität?
Bonität bedeutet Kreditwürdigkeit. Sie beschreibt, wie zuverlässig eine Person ihren finanziellen Verpflichtungen voraussichtlich nachkommen kann. Dazu gehört zum Beispiel, einen Kredit wie vereinbart zurückzuzahlen.
Eine gute Bonität signalisiert einer Bank, dass ein Kredit voraussichtlich zuverlässig zurückgezahlt werden kann. Deshalb ist die Kreditwürdigkeit ein wichtiger Faktor bei der Entscheidung, ob ein Kredit vergeben wird.
Grundsätzlich spielen bei der Bonität zwei Fragen eine wichtige Rolle:
- Können Sie zahlen?
Entscheidend ist, ob Ihre finanzielle Situation die regelmäßige Zahlung der Kreditraten ermöglicht.
- Werden Sie voraussichtlich zuverlässig zahlen?
Hier geht es darum, wie wahrscheinlich Sie Ihren Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß nachkommen.
Banken betrachten dafür verschiedene Informationen. Welche Faktoren Ihre Bonität beeinflussen und wie die Bonitätsprüfung genau funktioniert, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Wofür ist eine gute Bonität wichtig?
Eine gute Bonität ist vor allem wichtig, wenn Sie einen Kredit oder eine andere Finanzierung abschließen möchten. Sie zeigt Banken und anderen Vertragspartnern, dass Sie Ihre finanziellen Verpflichtungen voraussichtlich zuverlässig erfüllen können.
Ihre Kreditwürdigkeit kann unter anderem eine Rolle spielen:
- Bei Krediten und Finanzierungen:
Eine gute Bonität erhöht die Chance auf eine Kreditzusage.
- Bei Kreditkonditionen:
Bei bonitätsabhängigen Angeboten kann Ihre Kreditwürdigkeit zum Beispiel den Zinssatz beeinflussen.
- Bei anderen Verträgen:
Auch beim Kauf auf Rechnung, bei Mobilfunkverträgen oder bei bestimmten Mietverhältnissen kann die Bonität geprüft werden.
Eine gute Bonität kann Ihnen somit den Zugang zu Krediten und verschiedenen Verträgen erleichtern.
Welche Faktoren beeinflussen die Bonität?
Ihre Bonität hängt von verschiedenen Faktoren ab. Banken betrachten dabei Ihre finanzielle Situation und können zusätzlich Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA berücksichtigen. Welche Kriterien genau einfließen und wie sie gewichtet werden, kann je nach Kreditgeber unterschiedlich sein.
Wichtige Faktoren für Ihre Kreditwürdigkeit sind zum Beispiel:
- Einkommen:
Ein regelmäßiges Einkommen hilft bei der Einschätzung, ob Sie Ihre monatlichen Kreditraten tragen können.
- Ausgaben:
Laufende Kosten beeinflussen, wie viel Geld Ihnen monatlich zur Verfügung steht.
- Bestehende Verpflichtungen:
Bereits laufende Kredite und andere Zahlungsverpflichtungen werden bei der Bewertung berücksichtigt.
- Zahlungsverhalten:
Informationen über die Erfüllung bisheriger Zahlungsverpflichtungen können in die Bewertung Ihrer Bonität einfließen.
- Daten von Auskunfteien:
Informationen der SCHUFA oder anderer Auskunfteien können zur Einschätzung Ihrer Kreditwürdigkeit herangezogen werden.
Wichtig: Ihre Bonität wird nicht anhand eines einzelnen Faktors bewertet. Für die Kreditentscheidung betrachtet eine Bank verschiedene Informationen im Zusammenspiel.
Wie wird die Bonität geprüft?
Bevor eine Bank einen Kredit vergibt, prüft sie Ihre Bonität. Dabei wird eingeschätzt, ob Sie den gewünschten Kredit voraussichtlich zuverlässig zurückzahlen können. Die Bonitätsprüfung kann je nach Bank unterschiedlich ablaufen.
Bonitätsprüfung in 3 Schritten
1. Finanzielle Situation erfassen
Zunächst werden Ihre Einnahmen, Ausgaben und bestehenden finanziellen Verpflichtungen betrachtet. So lässt sich einschätzen, wie viel Geld Ihnen monatlich zur Verfügung steht.
2. Kreditwürdigkeit bewerten
Zusätzlich können Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA berücksichtigt werden. Sie liefern weitere Anhaltspunkte für die Einschätzung Ihrer Kreditwürdigkeit.
3. Kreditentscheidung treffen
Die Bank führt die verschiedenen Informationen zusammen und bewertet, ob der gewünschte Kredit zu Ihrer finanziellen Situation passt.
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Gut zu wissenBonität ist mehr als der SCHUFA-Score
Eine Bonitätsprüfung basiert nicht nur auf dem SCHUFA-Score. Banken berücksichtigen bei ihrer Kreditentscheidung weitere Informationen zu Ihrer individuellen finanziellen Situation.
Bonität und SCHUFA: Was ist der Unterschied?
Bonität und SCHUFA werden häufig gleichgesetzt. Sie bedeuten jedoch nicht dasselbe. Bonität beschreibt Ihre Kreditwürdigkeit insgesamt. Die SCHUFA ist eine Auskunftei, deren Informationen bei der Bewertung Ihrer Bonität eine Rolle spielen können.
| Bonität | SCHUFA | |
|---|---|---|
| Was ist das? | Einschätzung Ihrer Kreditwürdigkeit | Eine Wirtschaftsauskunftei |
| Worum geht es? | Wie wahrscheinlich können und werden finanzielle Verpflichtungen erfüllt? | Bereitstellung bonitätsrelevanter Informationen und Scores |
| Was bedeutet das für Kredite? | Banken prüfen Ihre Bonität vor einer Kreditvergabe. | SCHUFA-Informationen können in die Bonitätsprüfung einfließen. |
Welche Rolle spielt die SCHUFA bei der Bonitätsprüfung?
Bei einer Kreditanfrage kann eine Bank Informationen bei der SCHUFA abfragen. Diese können dabei helfen, die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers einzuschätzen.
Wichtig dabei: Die SCHUFA entscheidet nicht, ob Sie einen Kredit erhalten. Die Kreditentscheidung trifft die jeweilige Bank. Dabei kann sie neben SCHUFA-Informationen weitere Angaben berücksichtigen, etwa Ihre Einnahmen, Ausgaben und bestehenden finanziellen Verpflichtungen.
Welche Auskunfteien gibt es neben der SCHUFA?
Die SCHUFA ist eine bekannte Wirtschaftsauskunftei in Deutschland. Daneben gibt es weitere Anbieter, die bonitätsrelevante Informationen verarbeiten und Unternehmen bei der Einschätzung der Kreditwürdigkeit unterstützen.
Zu den bekannten Auskunfteien in Deutschland gehören beispielsweise:
- SCHUFA
- Creditreform Boniversum
- infoscore Consumer Data
- CRIF
- Experian
Welche Auskunftei ein Unternehmen für eine Bonitätsprüfung nutzt, kann unterschiedlich sein. Auch die gespeicherten Informationen und die jeweiligen Bewertungsverfahren können sich unterscheiden.
Mehrere Auskunfteien, unterschiedliche Bewertungen
Was ist ein Bonitätsscore?
Ein Bonitätsscore ist ein Wert, der dabei hilft, die Kreditwürdigkeit einer Person einzuschätzen. Er wird auf Grundlage bestimmter Daten berechnet und gibt eine statistische Einschätzung darüber, wie wahrscheinlich finanzielle Verpflichtungen vertragsgemäß erfüllt werden.
Grundsätzlich gilt: Je positiver die Bewertung ausfällt, desto geringer wird das statistische Ausfallrisiko eingeschätzt. Wie ein Score berechnet und dargestellt wird, hängt vom jeweiligen Anbieter und Scoring-Verfahren ab.
Bonitätsscore und SCHUFA-Score
Der SCHUFA-Score ist ein Beispiel für einen Bonitätsscore. Auch andere Auskunfteien können eigene Scores und Bewertungsverfahren verwenden. Die Ergebnisse verschiedener Anbieter sind daher nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar.
Ein Score allein entscheidet nicht über Ihren Kredit
Was bedeutet eine schlechte Bonität?
Eine schlechte Bonität bedeutet, dass das Risiko für Zahlungsausfälle als erhöht eingeschätzt wird. Das kann die Kreditaufnahme erschweren. Eine schwächere Kreditwürdigkeit bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Sie keinen Kredit erhalten.
Welche Auswirkungen eine schlechte Bonität hat, hängt vom jeweiligen Anbieter und Ihrer persönlichen finanziellen Situation ab.
| Was bedeutet das für Sie? | |
|---|---|
| Kreditzusage | Die Chance auf eine Kreditzusage kann geringer sein. |
| Kredithöhe | Möglicherweise kommt eine niedrigere Kreditsumme infrage. |
| Konditionen | Bei bonitätsabhängigen Angeboten können sich die Konditionen unterscheiden. |
| Andere Verträge | Auch bestimmte Vertragsabschlüsse können durch die Bonität beeinflusst werden. |
Was führt zu einer schlechten Bonität?
Eine schwächere Bonität kann verschiedene Ursachen haben. Dazu können zum Beispiel offene oder nicht vertragsgemäß erfüllte Zahlungsverpflichtungen gehören. Auch hohe bestehende finanzielle Belastungen können bei der Bonitätsprüfung eine Rolle spielen.
Entscheidend ist immer das Gesamtbild: Ein einzelner Faktor führt nicht automatisch zu einer schlechten Bonität.
Wie können Sie Ihre Bonität verbessern?
Eine gute Bonität lässt sich nicht von heute auf morgen aufbauen. Sie können jedoch verschiedene Maßnahmen ergreifen, um gute Voraussetzungen für Ihre Kreditwürdigkeit zu schaffen.
6 Tipps für eine gute Bonität
-
Rechnungen pünktlich bezahlen
Begleichen Sie Rechnungen und andere Zahlungsverpflichtungen möglichst fristgerecht.
-
Bestehende Schulden reduzieren
Prüfen Sie, welche offenen Kredite oder anderen finanziellen Verpflichtungen Sie abbauen können.
-
Finanzielle Verpflichtungen realistisch planen
Achten Sie darauf, dass neue Raten und laufende Kosten langfristig zu Ihrem verfügbaren Einkommen passen.
-
Finanzen im Blick behalten
Verschaffen Sie sich regelmäßig einen Überblick über Ihre Einnahmen, Ausgaben und laufenden Verpflichtungen.
-
SCHUFA-Daten prüfen
Kontrollieren Sie, ob die über Sie gespeicherten Informationen korrekt und aktuell sind. Fehlerhafte Daten können Sie prüfen und gegebenenfalls berichtigen lassen.
-
Kreditanfragen bewusst stellen
Wenn Sie Kreditangebote vergleichen, achten Sie darauf, welche Art von Anfrage an eine Auskunftei übermittelt wird.
Bonität verbessern braucht Zeit
Wie können Sie Ihre Bonität selbst prüfen?
Wenn Sie Ihre eigene Bonität besser einschätzen möchten, können Sie zunächst die über Sie gespeicherten Daten bei einer Auskunftei prüfen. Das ist besonders sinnvoll, wenn Sie einen Kredit oder eine größere Finanzierung planen.
Bonität prüfen in 3 Schritten
1. Auskunft anfordern
Fordern Sie bei einer Auskunftei wie der SCHUFA eine Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten an. So erfahren Sie, welche Informationen dort hinterlegt sind.
2. Daten kontrollieren
Prüfen Sie die gespeicherten Angaben sorgfältig. Achten Sie insbesondere darauf, ob die Informationen korrekt und aktuell sind.
3. Fehler berichtigen lassen
Entdecken Sie falsche oder veraltete Angaben, können Sie sich an die jeweilige Auskunftei wenden und eine Prüfung beziehungsweise Berichtigung veranlassen.
Gut zu wissenEigene Auskunft und Bonitätsprüfung sind nicht dasselbe
Ihre Auskunft bei einer Auskunftei zeigt Ihnen einen Teil der bonitätsrelevanten Informationen. Bei einem Kreditantrag führt die Bank eine eigene Bonitätsprüfung durch und berücksichtigt dabei weitere Angaben zu Ihrer finanziellen Situation.
Welche Rolle spielt die Bonität bei der Kreditvergabe?
Wenn Sie einen Kredit beantragen, prüft die Bank Ihre Bonität. Damit möchte sie sicherstellen, dass die gewünschte Finanzierung zu Ihrer finanziellen Situation passt und Sie die monatlichen Raten voraussichtlich zuverlässig zahlen können.
Für die Kreditentscheidung werden verschiedene Informationen zusammengeführt:
Kreditantrag → Bonitätsprüfung → Kreditentscheidung → Kreditangebot
Bei einer positiven Kreditentscheidung erhalten Sie ein Kreditangebot. Welche Kreditsumme und Konditionen möglich sind, hängt vom jeweiligen Kreditangebot und Ihrer persönlichen finanziellen Situation ab.
Bonitätsprüfung bei easyCredit
Auch bei easyCredit gehört die Prüfung Ihrer Kreditwürdigkeit zum Kreditantrag. Dabei werden Ihre persönlichen und finanziellen Angaben sowie weitere bonitätsrelevante Informationen berücksichtigt.
So soll sichergestellt werden, dass die Finanzierung zu Ihren finanziellen Möglichkeiten passt und die monatliche Rate für Sie tragbar bleibt.
FAQ: Häufige Fragen zur Bonität
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Was bedeutet Bonität?
Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit einer Person. Sie beschreibt, wie wahrscheinlich es ist, dass finanzielle Verpflichtungen wie Kreditraten vollständig und fristgerecht erfüllt werden können. Banken prüfen die Bonität deshalb vor der Vergabe eines Kredits. Auch andere Unternehmen können die Kreditwürdigkeit prüfen, beispielsweise vor bestimmten Vertragsabschlüssen.
-
Was ist eine gute Bonität?
Eine gute Bonität bedeutet, dass Banken und andere Vertragspartner das Risiko eines Zahlungsausfalls als vergleichsweise gering einschätzen. Dafür können verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, etwa das Einkommen, regelmäßige Ausgaben, bestehende finanzielle Verpflichtungen und Informationen von Auskunfteien. Welche Voraussetzungen für eine gute Bonität gelten, hängt vom jeweiligen Anbieter und der Art des Vertrags ab.
-
Was ist der Unterschied zwischen Bonität und SCHUFA-Score?
Bonität bezeichnet allgemein die Kreditwürdigkeit einer Person. Der SCHUFA-Score ist dagegen eine statistische Einschätzung der SCHUFA zur Wahrscheinlichkeit, mit der Zahlungsverpflichtungen vertragsgemäß erfüllt werden. Er kann ein Bestandteil einer Bonitätsprüfung sein. Banken berücksichtigen bei einer Kreditentscheidung jedoch in der Regel weitere Informationen, beispielsweise Einkommen, Ausgaben und bestehende finanzielle Verpflichtungen.
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Welche Faktoren entscheiden über die Kreditwürdigkeit?
Die Kreditwürdigkeit wird anhand verschiedener finanzieller und bonitätsrelevanter Informationen beurteilt. Dazu können unter anderem das regelmäßige Einkommen, laufende Ausgaben, bestehende Kredite und andere finanzielle Verpflichtungen gehören. Zusätzlich können Banken Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA berücksichtigen. Welche Faktoren wie stark gewichtet werden, hängt vom jeweiligen Prüfverfahren und Kreditgeber ab.
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Wie wird die Bonität überprüft?
Bei einer Bonitätsprüfung bewertet eine Bank, ob ein Antragsteller voraussichtlich in der Lage ist, einen Kredit zuverlässig zurückzuzahlen. Dafür werden beispielsweise Einkommen, regelmäßige Ausgaben und bestehende finanzielle Verpflichtungen betrachtet. Zusätzlich können Informationen von Auskunfteien wie der SCHUFA in die Prüfung einfließen. Aus diesen und gegebenenfalls weiteren Informationen trifft die Bank ihre individuelle Kreditentscheidung.
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Welche Rolle spielt die Bonität bei einem Kredit?
Mit der Bonitätsprüfung schätzt eine Bank ein, ob ein Kredit voraussichtlich vertragsgemäß zurückgezahlt werden kann. Das Ergebnis kann Einfluss darauf haben, ob ein Kredit gewährt wird. Abhängig vom jeweiligen Kreditangebot kann die Bonität außerdem eine Rolle bei den angebotenen Kreditkonditionen spielen.
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Bekommt man einen Kredit bei negativer Bonität?
Eine negative beziehungsweise schwache Bonität kann die Kreditaufnahme erschweren. Sie bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein Kredit in jedem Fall ausgeschlossen ist. Banken beurteilen Kreditanträge anhand verschiedener Informationen und eigener Vergabekriterien. Je nach individueller finanzieller Situation kann ein Kredit dennoch möglich sein. Bei einem zu hohen Ausfallrisiko kann die Bank einen Kreditantrag allerdings ablehnen.
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Kann eine Kreditanfrage meine Bonität beeinflussen?
Ob und wie eine Kreditanfrage bei einer Auskunftei berücksichtigt wird, hängt unter anderem von der Art der Anfrage und dem jeweiligen Verfahren ab. Dabei kann zwischen einer Anfrage nach Kreditkonditionen und einer konkreten Kreditanfrage unterschieden werden. Wer verschiedene Kreditangebote vergleicht, sollte deshalb darauf achten, welche Art von Anfrage an eine Auskunftei übermittelt wird.
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Wie kann ich meine eigene Bonität prüfen?
Um einen Überblick über die eigene Bonität zu erhalten, können Sie die über Sie gespeicherten Daten bei Auskunfteien wie der SCHUFA einsehen. So lässt sich auch überprüfen, ob die hinterlegten Informationen korrekt und aktuell sind. Bei einer Kreditanfrage führt die jeweilige Bank zusätzlich eine eigene Bonitätsprüfung durch, bei der weitere Angaben zu Ihrer finanziellen Situation berücksichtigt werden können.
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Wie oft sollte ich meine Bonität prüfen?
Es gibt keine feste Vorgabe, wie häufig Sie Ihre Bonität prüfen sollten. Sinnvoll kann eine Überprüfung beispielsweise vor einer größeren Finanzierung oder Kreditanfrage sein. Auch unabhängig davon kann es hilfreich sein, die bei Auskunfteien gespeicherten Daten gelegentlich auf ihre Richtigkeit zu kontrollieren und fehlerhafte oder veraltete Angaben gegebenenfalls korrigieren zu lassen.
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Wie schnell kann sich meine Bonität verbessern?
Wie schnell sich die Bonität verbessern kann, lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend ist unter anderem, welche Faktoren die aktuelle Bewertung beeinflussen. Das zuverlässige Erfüllen finanzieller Verpflichtungen, der Abbau bestehender Schulden und die Korrektur fehlerhafter Daten bei Auskunfteien können sich langfristig positiv auf die finanzielle Situation beziehungsweise deren Bewertung auswirken. Änderungen sind jedoch nicht zwangsläufig sofort sichtbar.
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Wie lange bleiben negative Einträge bei Auskunfteien gespeichert?
Wie lange Informationen gespeichert werden, hängt von der jeweiligen Auskunftei, der Art des Eintrags und den geltenden Lösch- beziehungsweise Speicherfristen ab. Negative Informationen verschwinden daher nicht automatisch unmittelbar nach der Begleichung einer Forderung. Verbraucher können bei der jeweiligen Auskunftei prüfen, welche Daten gespeichert sind und wann diese gelöscht werden.
