easyCredit-Blog

Von Jochen Güra unter:
Allgemein

SchufaIm Kontakt mit Instituten wie zum Beispiel Banken, Versicherungen oder Unternehmen der Kommunikationsbranche begegnet Kunden immer wieder der Begriff „SCHUFA“. Was genau steckt hinter diesem Wort? Und noch viel wichtiger: Ist die SCHUFA für Sie als Kunden überhaupt notwendig? Diese Fragen sollen im vorliegenden Beitrag beantwortet werden.

 

„SCHUFA“ ist die Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Sie ist eine privatwirtschaftliche Wirtschaftsauskunftsdatei in Deutschland und Sammelstelle für Daten von Verbrauchern. Diese Daten gibt die SCHUFA in Form von zwei verschiedenen Arten von Auskünften an ihre Vertragspartner weiter. Mit der sogenannten B-Auskunft werden Informationen über das Verhalten in Bezug auf die Vertragstreue von Kunden weitergegeben. So kann der Vertragspartner zum Beispiel erfahren, ob Sie als Kunde ihre Raten rechtzeitig und dem jeweiligen Vertag entsprechend zurückzahlen. In der ausführlicheren A-Auskunft sind neben den Informationen aus der B-Auskunft auch noch Informationen enthalten, die sich mit Ihrer gesamten Belastung beschäftigen. Diese Auskünfte werden hauptsächlich von Banken angefragt, wenn es um die Vergabe von Krediten, das Anlegen und Führen eines Girokontos oder den Antrag auf eine Kreditkarte geht. Beispiele für die Daten, die von der SCHUFA gespeichert werden sind Angaben zur Person und Informationen zum Mobilfunkvertrag, einer Kreditkarte, dem Bankkonto oder einem Leasingvertrag.

 

 

Wie man sieht, ist die SCHUFA in sehr vielen Feldern unseres – in erster Linie finanziellen – Daseins eine sehr wichtige Komponente. Ist sie aber auch unerlässlich? Die einfache Antwort: in manchen Bereichen wohl schon. Vor allem bei der Vergabe von Krediten sollte man als Kunde darauf achten, dass der Kreditgeber eine SCHUFA-Auskunft verlangt. Kreditanbieter, die in Zeitungsannoncen oder im Internet einen Kredit ohne SCHUFA-Auskunft bzw. SCHUFA-Abfrage anbieten, gelten als sehr unseriös. Zumeist übersteigen sie auch die Kosten von Krediten bei seriösen Anbietern. Hierbei gilt es nicht nur, auf die Zinsen zu achten, sondern auch auf die Höhe von Bearbeitungsgebühren oder die Nebenkosten des jeweiligen Kredits.

 

Eine SCHUFA-Bonitätsauskunft kann sich also oft als sehr nützlich oder sogar unumgänglich erweisen – zum Beispiel bei der Wohnungssuche (Informationen zur SCHUFA-Auskunft für Mietinteressenten bei vr.de), teilweise sogar schon bei der Jobsuche wie in der Sicherheits- oder Versicherungsbranche.

 

Oft lohnt es sich auch einfach mal die gespeicherten Daten auf Richtigkeit zu überprüfen und falsche oder veraltete Daten korrigieren bzw. löschen zu lassen.

 

Das kann vor allem im Hinblick auf anstehende Finanzierungen durchaus Gold wert sein.