Kredit während der Elternzeit – geht das?
Das Wichtigste auf einen Blick
- Elternzeit bedeutet weniger Einkommen, was die Kreditvergabe erschwert.
- Elterngeld gilt für Banken wegen seiner Befristung und Unpfändbarkeit nicht als sicheres Einkommen.
- Mit Sicherheiten, Bürgschaften oder einem Mitantragsteller steigen die Chancen.
Während der Elternzeit sinkt das Einkommen häufig deutlich. Gleichzeitig können größere Anschaffungen oder unerwartete Ausgaben einen Kredit erforderlich machen. Doch wie stehen die Chancen bei Banken – und worauf kommt es bei der Antragstellung besonders an?
Inhalt dieser Seite
- 1Ist ein Kredit während der Elternzeit möglich?
- 2Warum ist ein Kredit während der Elternzeit oft schwieriger?
- 3Kredit während der Elternzeit: Chancen verbessern!
- 4Kredit bei easyCredit aufnehmen
- 4.1Eckdaten des easyCredit Sofortkredit
- 4.2Vorteile bei easyCredit
- 4.3Voraussetzungen bei easyCredit
- 5FAQ: Häufige Fragen zum Kredit in der Elternzeit
Ist ein Kredit während der Elternzeit möglich?
Grundsätzlich ist ein Kredit auch während der Elternzeit möglich. Allerdings bewerten Banken diese Phase als finanziellen Sonderfall. Der Grund liegt nicht in der Elternzeit selbst, sondern in der veränderten Einkommenssituation.
Während viele laufende Kosten unverändert bleiben oder sogar steigen, sinkt das monatliche Einkommen häufig deutlich. An die Stelle des regulären Gehalts tritt in der Regel Elterngeld, das zeitlich befristet und meist niedriger ist. Für Kreditgeber stellt sich daher die zentrale Frage: Reicht das verfügbare Einkommen dauerhaft aus, um die monatlichen Raten zuverlässig zu bedienen?
Warum prüfen Banken in der Elternzeit besonders genau?
Banken vergeben Kredite nur, wenn sie von einer langfristig gesicherten Rückzahlungsfähigkeit ausgehen können. Genau hier liegt die Herausforderung während der Elternzeit:
- Elterngeld ist zeitlich begrenzt.
- Es fällt häufig niedriger aus als das vorherige Gehalt.
- Es gilt nicht als pfändbares Einkommen.
Da Elterngeld im Falle von Zahlungsschwierigkeiten nicht zur Schuldentilgung herangezogen werden darf, bewerten viele Banken diese Einnahme vorsichtiger als ein reguläres Arbeitseinkommen. Besonders wichtig ist deshalb die Perspektive nach der Elternzeit: Besteht ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und ist die Rückkehr in den Job gesichert, verbessert das die Einschätzung deutlich.
Wann sind die Chancen trotzdem gut?
Die Erfolgsaussichten hängen stark von der individuellen Haushaltslage ab. Positiv wirkt sich aus, wenn:
- ein zweites, regelmäßiges Einkommen im Haushalt vorhanden ist,
- der Partner oder die Partnerin als Mitantragsteller auftritt,
- ausreichende finanzielle Spielräume in der Haushaltsrechnung bestehen,
- zusätzliche Sicherheiten eingebracht werden können.
In solchen Fällen verteilt sich das Risiko für die Bank, sodass eine Kreditzusage wahrscheinlicher wird.
Warum ist ein Kredit während der Elternzeit oft schwieriger?
Auch wenn ein Kredit grundsätzlich möglich ist, sind die Anforderungen während der Elternzeit häufig höher. Der Grund liegt weniger in formalen Ausschlusskriterien, sondern in einer konservativeren Risikobewertung durch die Banken.
Geringeres Einkommen reduziert den finanziellen Spielraum
Während der Elternzeit steht vielen Haushalten weniger Nettoeinkommen zur Verfügung. Gleichzeitig bleiben Fixkosten wie Miete, Versicherungen oder laufende Kredite bestehen. Hinzu kommen neue Ausgaben für das Kind.
Für Banken zählt vor allem der sogenannte frei verfügbare Betrag – also das Einkommen, das nach Abzug aller regelmäßigen Kosten übrig bleibt. Fällt dieser Spielraum gering aus, sinkt automatisch die mögliche Kreditsumme oder der Antrag wird abgelehnt.
Befristete Einkommenssituation erhöht das Risiko
Elterngeld ist von vornherein zeitlich begrenzt. Für Kreditgeber entsteht dadurch eine Übergangsphase mit unsicherer Einkommensperspektive. Selbst wenn eine Rückkehr in den Job geplant ist, können Faktoren wie Teilzeit, verlängerte Elternzeit oder Betreuungsfragen die finanzielle Situation verändern.
Banken kalkulieren deshalb vorsichtiger und prüfen, ob die Kreditrate auch unter weniger günstigen Bedingungen tragbar bleibt.
Bestehende Verpflichtungen wirken stärker ins Gewicht
Laufende Ratenkredite, Leasingverträge oder ein dauerhaft genutzter Dispokredit können die Bonität zusätzlich belasten. Während bei vollem Gehalt noch ausreichend Spielraum bestand, wirkt sich dieselbe Verpflichtung bei reduziertem Einkommen deutlich stärker aus.
Gerade in der Elternzeit achten Banken daher besonders auf:
- bereits bestehende Kreditverpflichtungen
- regelmäßige Kontoüberziehungen
- hohe monatliche Fixkosten
Je stabiler und übersichtlicher die finanzielle Gesamtsituation, desto höher sind die Chancen auf eine positive Kreditentscheidung.
Kredit während der Elternzeit: Chancen verbessern!
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Kreditsumme und Laufzeit realistisch wählen
Je niedriger die monatliche Rate, desto eher passt sie in die Haushaltsrechnung. Eine kleinere Kreditsumme oder eine längere Laufzeit kann die finanzielle Belastung spürbar senken. Dabei sollten jedoch die Gesamtkosten im Blick bleiben.
Wichtig ist, die Rate so zu kalkulieren, dass auch bei unerwarteten Ausgaben ausreichend Spielraum bleibt. Banken bewerten es positiv, wenn Antragsteller nicht den maximal möglichen Betrag ausschöpfen.
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Zweites Einkommen oder Mitantragsteller einbeziehen
Der stärkste Hebel ist ein weiteres, regelmäßiges Einkommen im Haushalt. Tritt der Partner oder die Partnerin als Mitantragsteller auf, verteilt sich das Ausfallrisiko auf zwei Personen. Dadurch verbessern sich sowohl die Bewilligungschancen als auch mögliche Konditionen.
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Berufliche Perspektive nach der Elternzeit nachweisen
Auch ohne Immobilie oder Mitantragsteller gibt es wichtige Faktoren, die überzeugen können. Für Banken zählt vor allem, ob die Rückzahlung nach der Elternzeit realistisch abgesichert erscheint.
Ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis ist dabei ein großer Vorteil. Wer nachweisen kann, dass eine Rückkehr an den Arbeitsplatz geplant ist, signalisiert finanzielle Stabilität. Besonders positiv wirkt eine schriftliche Bestätigung des Arbeitgebers über den Wiedereinstieg, da sie zusätzliche Planungssicherheit schafft.
Je klarer und verlässlicher die Einkommensperspektive nach der Elternzeit ist, desto günstiger fällt die Risikobewertung aus.
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Bonität und Kontoführung stabil halten
Eine positive Schufa-Auskunft bleibt unabhängig von der Elternzeit ein zentrales Entscheidungskriterium. Sie zeigt, dass finanzielle Verpflichtungen in der Vergangenheit zuverlässig erfüllt wurden.
Ebenso wichtig ist eine stabile Kontoführung. Dauerhafte Überziehungen oder stark schwankende Zahlungseingänge können sich negativ auswirken. Eine geordnete Finanzsituation stärkt dagegen das Vertrauen des Kreditgebers.
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Rücklagen und zusätzliche Sicherheiten nutzen
Finanzielle Rücklagen oder verwertbare Vermögenswerte können die Kreditwürdigkeit erhöhen. Dazu zählen beispielsweise:
- Guthaben auf Tages- oder Festgeldkonten
- Versicherungen mit Rückkaufswert
- weitere liquide Vermögenswerte
Solche Reserven signalisieren, dass im Notfall zusätzliche Mittel zur Verfügung stehen. In manchen Fällen kann auch eine Bürgschaft helfen. Verpflichtet sich eine dritte Person mit stabilem Einkommen, im Ernstfall einzuspringen, reduziert sich das Risiko für die Bank deutlich.
Kredit bei easyCredit aufnehmen
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Gleichzeitig bleiben Sie finanziell flexibel. Sie profitieren von einem festen Zinssatz über die gesamte Laufzeit sowie der Möglichkeit, Ihre monatliche Rate bei Bedarf zu erhöhen oder zu reduzieren. Kostenlose Sondertilgungen sind jederzeit möglich. Zudem können Sie einen Teil Ihres Kredits auch erst einmal „liegen lassen“ und kostenlos für später reservieren. Erst wenn Sie mehr Geld benötigen, rufen Sie per Echtzeit-Überweisung einfach etwas von Ihrer Reserve ab. Bezüglich Ihrer Rückzahlung können Sie sich entweder für
- gleichbleibende Monatsraten und eine längere Laufzeit
- oder eine gleichbleibende Laufzeit und höhere Monatsraten
entscheiden. Nachträgliche Änderungen sind natürlich weiterhin möglich. So bleibt Ihre Finanzierung anpassungsfähig – auch in einer Lebensphase, die Veränderungen mit sich bringt.
Vorteile vom Sofortkredit mit finanziellem Spielraum
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Sofortentscheidung
Unverzüglich nach Ihrer Kreditanfrage erfahren Sie, ob und in welcher Höhe ein Kredit von easyCredit für Sie möglich ist.
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Sofortauszahlung
Schnell und zuverlässig: Ungefähr 30 Minuten nach Ihrer Kreditanfrage haben Sie das Geld auf Ihrem Konto.
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Finanzieller Spielraum
Mit dem Finanziellen Spielraum von easyCredit reservieren Sie sich Geld für die Zukunft, bezahlen aber nur für das, was Sie auch tatsächlich abrufen.
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Kredit per App verwalten
Alles rund um Ihren easyCredit steuern Sie per App: Geld auszahlen lassen, Kredit aufstocken, Raten anpassen und vieles mehr.
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Keine Zweckbindung
Der easyCredit ist an keinen Verwendungszweck gebunden. Sie entscheiden, was Sie mit Ihrem Geld machen.
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Sondertilgung möglich
Sondertilgungen (= die ungeplante Rückzahlung eines größeren Betrags) sind jederzeit möglich. Somit verkürzen Sie die Kreditlaufzeit.
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Raten flexibel anpassen
Es gibt einen kurzfristigen, finanziellen Engpass? Mit easyCredit bleiben Sie flexibel bei der Rückzahlung und passen einfach Ihre Monatsrate an.
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Schnelle Online-Anfrage
Mit diesem Formular können Sie zu jeder Zeit und an jedem Ort eine Kreditanfrage stellen – bequem und in wenigen Minuten.
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Fester Zinssatz
Keine bösen Überraschungen während der Rückzahlung: Ihr vereinbarter Zinssatz bleibt über die gesamte Kreditlaufzeit bestehen.
Voraussetzungen für einen Kredit von easyCredit
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Wohnsitz in Deutschland
Sie sind unter einem festen Wohnsitz in Deutschland gemeldet.
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Regelmäßiges Einkommen
Sie können ein regelmäßiges Einkommen nachweisen.
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Volljährig
Sie sind mindestes 18 Jahre alt und damit voll geschäftsfähig.
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Gültiger Ausweis
Sie besitzen einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.
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Deutsches Bankkonto
Sie besitzen ein Konto bei einer Bank in Deutschland.
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Ausreichende Bonität
Die Prüfung Ihrer Kreditwürdigkeit fällt positiv aus.
Unsere Kunden über uns
FAQ: Häufige Fragen zum Kredit in der Elternzeit
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Ist es möglich, während der Elternzeit einen Kredit aufzunehmen?
Ja, ein Kredit während der Elternzeit ist grundsätzlich möglich. Banken prüfen jedoch besonders genau, da das Einkommen in dieser Phase oft reduziert oder zeitlich begrenzt ist. Die Chancen auf eine Kreditzusage steigen, wenn zusätzliche Sicherheiten vorhanden sind oder ein Mitantragsteller mit regelmäßigem Einkommen eingebunden wird.
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Wird das Elterngeld bei der Kreditprüfung berücksichtigt?
Elterngeld wird von vielen Banken nur eingeschränkt berücksichtigt. Der Grund: Es ist zeitlich befristet und nicht pfändbar. Deshalb gilt es meist nicht als vollwertiges Einkommen. Entscheidend ist für Kreditgeber vor allem, wie Ihre finanzielle Situation nach der Elternzeit aussieht.
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Welche Unterlagen benötige ich für einen Kreditantrag in der Elternzeit?
Für einen Kreditantrag in der Elternzeit verlangen Banken in der Regel Nachweise über Ihre aktuellen Einnahmen und Ausgaben. Zusätzlich können Unterlagen zu vorhandenen Sicherheiten, eine positive Schufa-Auskunft sowie – falls vorhanden – eine Bestätigung des Arbeitgebers über die Rückkehr an den Arbeitsplatz hilfreich sein.
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Wie kann ich meine Chancen auf eine Kreditzusage erhöhen?
Ihre Chancen auf einen Kredit in der Elternzeit verbessern sich, wenn Sie einen realistischen und eher kleinen Kreditbetrag wählen. Auch ein Mitantragsteller, zusätzliche Sicherheiten, ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis und eine positive Schufa-Auskunft wirken sich positiv auf die Kreditentscheidung aus.
Wissenswertes rund um Kredite von easyCredit
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