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08. Januar 2021
von easyCredit

Werkzeug-Ratgeber: Diese Basics brauchen Sie

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Mit der richtigen Ausrüstung können Reparaturen sogar Spaß machen. iStock.com/stockfour

Mit dem richtigen Werkzeug gehen Renovierungsarbeiten und spontane Reparaturen leichter von der Hand. Doch welche Grundausstattung ist empfehlenswert? Unser Ratgeber klärt Fragen wie: 

  • Welches Werkzeug sollte zur Basisausrüstung gehören?
  • Wie lagert man Werkzeug richtig?
  • Warum muss Werkzeug nach Gebrauch gereinigt werden?
  • Werkzeuge: Premium-Qualität oder Low-Budget?

Die Auswahl an Werkzeugen ist riesig. Welches Werkzeug eignet sich da überhaupt für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden? Damit Sie die richtige Auswahl treffen können, sollten Sie zuerst klären, wofür und wie oft Sie das Werkzeug benutzen wollen. Ob spontane Reparaturen oder geplante Renovierungsarbeiten – mit der richtigen Ausstattung können Sie direkt loslegen und endlich auch liegengebliebene Projekte angehen.

Wer sein Werkzeug regelmäßig nutzt, sollte beim Kauf auf gute Qualität achten. So haben Sie lange etwas davon und können vor allem gut und sicher damit arbeiten. Dafür muss es allerdings nicht immer gleich die Profiausstattung sein. Wenn Sie die Geräte nur gelegentlich für kleinere Reparaturen benötigen, können Sie auch zu günstigeren Varianten aus dem Discounter oder Baumarkt greifen. Oftmals gibt es diese auch gleich im Set. Allerdings enthalten bereits zusammengestellte Werkzeug-Sets auch viele Geräte, die man erstmal nicht benötigt. Der Werkzeugkoffer ist dann zwar von Anfang an prall gefüllt, aber am Ende nützt er doch nichts, da er nicht die richtigen Geräte enthält. Kaufen Sie daher am besten nur Werkzeuge, die Sie wirklich für Ihre Heimwerker-Projekte benötigen und stocken Sie so Ihren Bestand nach und nach ganz individuell auf.

 

Woran erkannt man gutes Werkzeug?

Ob günstig oder teuer: Das Werkzeug muss vor allem gut in der Hand liegen. Testen Sie es also wenn möglich direkt im Laden. Das gilt auch für Werkzeug-Sets. Fragen Sie hier unbedingt nach, ob Sie es ausprobieren können. Können Sie es nicht testen, sollten Sie die Finger davonlassen. Prüfzeichen wie das GS-Siegel („Geprüfte Sicherheit“) oder Auszeichnungen von TÜV oder Dekra geben zusätzlich Aufschluss hinsichtlich Qualität und Sicherheit.

Häufig verwendetes Werkzeug sollte idealerweise aus hochwertigem Material bestehen. Werkzeuge, die aus einem speziellen Chrom-Vanadium-Molybdän-Stahl hergestellt sind, garantieren eine lange Lebensdauer bei gleichbleibender Qualität. Darunter fallen zum Beispiel Schraubendreher und Drehmomentschlüssel. Auch ergonomisch geformte Griffe sind ein Indiz für ein qualitativ hochwertiges Werkzeug und erleichtern Ihnen das Arbeiten.

Wer einen Hammer kaufen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass der Kopf mit einem Metallring am Stiel befestigt ist. Nicht selten sind diese nämlich mit Kunstharz verklebt, wodurch sich der Hammerkopf schnell lösen kann. Für einen guten Halt ist ein Griff aus Holz empfehlenswert – dieser lässt sich auch leichter austauschen. Griffe aus Kunststoff hingegen können schnell auseinanderbrechen. Griffe aus Metall sind hingegen sehr hitzeempfindlich.

Wer sich eine Zange anlegen möchte, sollte sie mit einer Hand gut greifen können und überprüfen, ob der Abstand der Zangenteile dicht genug ist. Sind die Teile zu weit auseinander oder wackelig miteinander verbunden, besteht Verletzungsgefahr!

Fast in jedem Haushalt ist er zu finden: der Schraubendreher. Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, wie die Spitze verarbeitet ist. Im Idealfall sollte sie gehärtet und magnetisch sein, damit Schrauben nicht abfallen.

Checkliste für die Werkzeug-Grundausstattung
  • Schlosserhammer (300 – 500 g)
  • Kneifzange, Flachzange, Rohrzange
  • Schraubenschlüssel von 8 – 17 mm
  • Kreuzschraubendreher-Set
  • Schlitzschraubendreher-Set
  • Inbusschlüssel-Set
  • Sägen für Holz und Metall
  • Feilen für Holz und Metall
  • Wasserwaage
  • Maßband
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Wichtig bei Werkzeug: die Zertifizierung

Ob aus dem Baumarkt oder vom Discounter: Das von Ihnen gekaufte Werkzeug sollte von Prüf- oder Zertifizierungsorganisationen wie zum Beispiel dem TÜV, der DEKRA oder dem Prüf- und Zertifizierungssystem der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung geprüft worden sein.

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Ob Lochwandsystem oder mobiler Werkzeugkoffer: Das Wichtigste ist, dass Sie wissen, wo alles seinen Platz hat. iStock.com/AndreyPopov

Ordnung ist das halbe Leben. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Aufbewahrung von Werkzeug. Wer sein Werkzeug gut lagert, spart Zeit bei der Arbeitsvorbereitung. Bei einem Werkzeugwechsel wissen Sie immer genau, wo Sie das gewünschte Gerät finden.

Praktisch und vor allem mobil ist der Werkzeugkoffer. Darin können Sie die Werkzeuge übersichtlich sortieren und griffbereit verstauen und überallhin mitnehmen – ein Vorteil, den andere Systeme nicht bieten. So können Sie den Arbeitsplatz schneller wechseln, und haben Ihr Werkzeug stets parat.

Doch auch bei Werkzeugkoffern gibt’s große Qualitätsunterschiede: Wie einfach lässt er sich öffnen und schließen? Wie viele Fächer hat er? Wie stabil wirkt er auf sie – kann er die geplante Last Ihrer Werkzeuge halten? Doch das Wichtigste: Er sollte auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten sein. Bevorzugen Sie einen Metallkoffer mit ausklappbaren Fächern, ein leichtes Aluminium-Case oder brauchen Sie nur eine tragbare Werkzeug-Holzkiste mit zwei Fächern? Mittlerweile sind auch Werkzeugtaschen aus feuerfestem Filz oder Synthetikfasern beliebt. Ihr Vorteil: Sie haben ein geringes Eigengewicht und bieten flexiblere Verstauungsmöglichkeiten.

Werkzeugkoffer-Typen
  • Alu-Werkzeugkoffer
  • Plastik-Werkzeugkoffer
  • offene Toolbox
  • Werkzeugkoffer-Trolley
  • Werkzeugtasche

Für fortgeschrittene Heimwerker

Für den perfekten Überblick sorgen Lochwandsysteme. Die sogenannten Werkzeugwände sind mit Haken-Sets ausgestattet, an denen Sie ganz einfach Ihr Werkzeug organisieren können. In Kombination mit Lagersichtboxen können Sie auch kleineres Zubehör wie Dübel, Nägel und Schrauben verstauen.

Für all diejenigen, die einen Werkraum oder eine Werkstatt besitzen, ist die Anschaffung von Werkzeugschränken oder -schubladen empfehlenswert. Sie sorgen für besonders viel Stauraum und Ordnung – auch größere Werkzeuge und Elektrowerkzeuge, wie zum Beispiel eine Bohrmaschine, finden dort ihren Platz. Außerdem bieten Sie zusätzlichen Schutz vor Staub beispielsweise, wenn Sie Holz schleifen.

Aufgrund von witterungsbedingter Anfälligkeit vieler Werkzeuge ist es wichtig, dass Sie sicherstellen, dass die Geräte in gereinigtem Zustand und am richtigen Ort verstaut werden. Teure Geräte wie Bohrer, Kreissäge und Co. sind leider anfällig für Rost, weshalb sie an einem trockenen Ort gelagert werden sollten. Einfaches Werkzeug können Sie bedenkenlos Kälte und Nässe aussetzen. Eine einfache Handsäge oder ein Hammer können problemlos außen oder in einer Garage gelagert werden.

 

Große Gerätschaften, auf die’s ankommt: Bohrmaschine oder Akkubohrschrauber?

Auf Bohrmaschinen und Akkubohrschrauber wollen wohl die wenigsten Heimwerker verzichten. Doch bei der Anschaffung stellt sich oft die Frage: Wann benötige ich eigentlich was? Und brauche ich unbedingt beide Geräte?

 

Der Akkubohrschrauber: starker Allrounder

Der Akkubohrschrauber besticht mit seiner Flexibilität: Kabellos und mit leichtem Gewicht ist er im Idealfall (und mit vollem Akku) überall einsetzbar. Daher ist es wichtig, dass Sie beim Kauf auf eine lange Akkuleistung sowie ein geringes Eigengewicht achten – Ersatzakkus sollten sowieso immer mit dazu gekauft werden. Auch ein gepolsterter, gummierter Griff ist für einen guten Halt wichtig.

Akkubohrschrauber lassen sich für viele handwerkliche Arbeiten einsetzen:

  • wie zum Durchbohren von weicheren Steinarten wie Sandstein oder Kalkstein,
  • aber auch für den Umgang mit Ziegeln, Hartholz, Weichholz und Sperrholz.
  • Einige Akkubohrschrauber sind sogar dazu geeignet, mit Stahl zu arbeiten. Hierfür ist dann ein zweiter Griff am Gerät montiert, der zweihändiges Arbeiten ermöglicht und so ein gefährliches Abrutschen verhindert.

Eine Aufbewahrungsbox schützt den Akkubohrschrauber, aber auch sein Umfeld. Außerdem bietet eine Box Platz für verschiedene Aufsätze und die so wichtigen Ersatzakkus – im Idealfall ist das alles mit beim Kauf des Akkubohrers inklusive.

 

Muskelprotz Bohrmaschine

Die Bohrmaschine ist stärker als ein Akkubohrschrauber, denn sie wird mit Strom betrieben. Doch auch sie sollte dem Einsatzzweck entsprechend ausgewählt werden, denn einige Modelle eignen sich speziell für bestimmte Materialien: So gibt es nicht nur reguläre Bohrmaschinen, sondern auch Schlagbohrer und Bohrhammer.

Die normale Bohrmaschine besitzt keinen Schlag, sie „hämmert“ also nicht in das Material, sondern durchbohrt es nur – dafür mit einer gewissen Drehzahl, die ein Akkubohrschrauber meist nicht erreicht. Daher lassen sich mit einer Bohrmaschine Metall, Kunststoffe oder auch Holz problemlos bearbeiten.

Die etwas stärkere Variante ist die Schlagbohrmaschine. Sie verfügt, wie ihr Name schon sagt, zusätzlich über ein kräftiges Schlagwerk. Dadurch ist sie ein sehr vielseitig einsetzbares Werkzeug, das auch für härtere Materialien genutzt werden kann. Grundsätzlich sind Schlagbohrer etwas größer und schwerer als gewöhnliche Bohrmaschinen, allerdings lässt sich mit ihnen sehr präzise arbeiten, sei es in Metall oder auch in Holz. Selbst Spanarbeiten lassen sich mit ihr ausführen, indem man sie einspannt und einen Fräskopf montiert.

Der Bohrhammer gilt als leistungsstärkste Variante in der Familie der Bohrmaschinen. Bei diesem Werkzeug ist der Schlag ein fester Bestandteil der Funktionsweise. Prinzipiell ist ein Bohrhammer dazu konzipiert, sehr harte Materialien wie Beton zu durchbohren. Dabei drückt man ihn an den jeweiligen Baustoff, woraufhin sich der Bohrer zu drehen beginnt. Dank des integrierten Schlagwerks kann der Beton dann durch gezieltes „Hämmern“ durchstoßen werden, ohne dass dafür ein großer manueller Kraftaufwand notwendig ist.

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Die richtige Maschine für Sie

Möchten Sie Löcher in eine Wand bohren, um damit beispielsweise eine Halterung für Ihren Plasma-TV zu befestigen, ist eine leistungsstarke Bohrmaschine oder sogar ein kräftiger Bohrhammer Pflicht. Wollen Sie sich dagegen hauptsächlich das Aufbauen von Möbeln einfacher gestalten oder Regalbretter montieren, dann kann ein Akkubohrschrauber völlig ausreichen.

Werkzeug reinigen: Tipps zur Pflege

Wer lange etwas von seinem Werkzeug haben möchte, sollte es sauber halten und sorgsam behandeln. Eine sorgfältige Reinigung erhöht die Lebensdauer und mechanisches Werkzeug bleibt länger funktionstüchtig. Darüber hinaus dient die Reinigung auch Ihrer eigenen Sicherheit, da man durch Ölreste oder ähnlichem schnell abrutschen und sich verletzen kann.

Für leichte bis mittlere Verschmutzungen reichen bereits Feuchttücher aus. Auch gewöhnliches Spülmittel bringt verschmutze Stellen wieder zum Glänzen und falls Sie Rost an Ihrem Werkzeug entdeckt haben, kann etwas Schleifpapier hilfreich sein. Wollen Sie nur Staub oder Sägespäne entfernen, können Sie auch einen Druckluftkompressor oder Fön verwenden, um Ihr Werkzeug zu reinigen.

Für die Reinigung von hartnäckigen Verschmutzungen bieten sich verschiedene Mittel an. Verdreckte Kunststoffgriffe werden schon mit einfachem Amaturenreiniger sauber. Gegen Harz und Fett hilft Bremsen- oder Universalreiniger. Gegen Silikon- oder Lackresten auf dem Werkzeug gibt es spezielle Entferner oder Abbeizer. Bei der Verwendung dieser ist es wichtig, dass auf den Arbeitsschutz geachtet wird, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann.

Safety First: Schutzausrüstung ist bei vielen Arbeiten notwendig

Ganz egal, ob Sie erst mit der Arbeit anfangen oder Ihr Werkzeug reinigen – die passende Schutzausrüstung ist oberstes Gebot. Dazu zählen:

  • Schutzhandschuhe (Schnittschutzhandschuhe, Chemikalienschutzhandschuhe)
  • Schutzbrille
  • Gehörschutz
  • Atemschutzmaske
  • Sicherheitsschuhe und Schnittschutzhosen bei Arbeiten mit Motorsägen oder ähnlichen Werkzeugen
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Das passende Werkzeug für Renovierungsarbeiten

Oft reichen schon kleine Veränderungen, um dem eigenen Zuhause einen frischen Look zu verpassen. Mit unseren Tipps, dem richtigen Werkzeug und ein bisschen handwerklichem Geschick verwandeln Sie Ihre Wohnung in ein stimmungsvolles Zuhause.

Ihr Werkzeug kommt überall zum Einsatz

Ob tropfender Wasserhahn, das neue Familienfoto, das an die Wand gehängt werden soll, oder ein spannendes DIY-Projekt: Mit dem richtigen Werkzeug erledigen Sie diese Aufgaben im Handumdrehen. Eine ordentliche Werkzeug-Grundausstattung gehört daher in jeden Haushalt. Sie werden sich außerdem wundern, wie oft diese zum Einsatz kommt, wenn sie erstmal da ist. Achtung: Bei größeren Arbeiten, zum Beispiel an der Elektrik, ist es jedoch nach wie vor ratsam einen Experten hinzuzuziehen.

Für alle kleinen und größeren Anschaffungen können Sie einen easyCredit-Ratenkredit verwenden. Der ist nicht zweckgebunden: Sie können ihn beispielsweise für den Umzug, die Renovierung oder die Werkzeugbank verwenden. Dazu müssen Sie Ihr Heim noch nicht einmal verlassen – einen easyCredit können Sie nämlich ganz bequem von zu Hause aus online abschließen.

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