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14. Januar 2019
von easyCredit

Sprachreisen 2.0: Entspannt und effektiv lernen

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Ben mit seinen Mitschülern in der Sprachschule in Nîmes. iStock.com/Deagreez

Im Urlaub lernen – Funktioniert das überhaupt? Ja, und zwar richtig gut! Ben hat’s ausprobiert und eine Sprachreise nach Nîmes in Südfrankreich gemacht. Zwei Wochen lang lernte er tagsüber französische Vokabeln und Grammatik und erprobte das Gelernte direkt abends beim Ausgehen.

 

„In der Schule war ich gar nicht gut in Französisch”, sagt er rückblickend. „Ich fand es einfach furchtbar langweilig, Vokabeln zu pauken, nur um hinterher einen Test auszufüllen. Ich war sehr unmotiviert. Mir hat der Zugang zur Sprache gefehlt.”

Das war vor vier Jahren. Inzwischen hat Ben eine Ausbildung zum Eventmanager gemacht und ist heute mit 21 Jahren bei einer kleinen Firma angestellt. Aktuell kommt er noch gut mit Deutsch und Englisch zurecht. Aber er weiß, wie wichtig Fremdsprachenkenntnisse für seine weitere Karriere sind.

 

Wie wichtig sind Fremdsprachen im Beruf?

In mehr als der Hälfte aller Stellenanzeigen in Deutschland werden Sprachkenntnisse verlangt. An erster Stelle steht dabei Englisch, in unserer globalisierten Arbeitswelt ein Muss. Französisch und Spanisch stehen an zweiter und dritter Stelle. Und selbst wenn ein Arbeitgeber Sprachkenntnisse nicht explizit verlangt: Konkurrieren zwei Bewerber mit ansonsten gleichen Qualifikationen um eine Stelle, kann eine zusätzliche Fremdsprache das entscheidende Argument sein.

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Top-Five der Fremdsprachen in Deutschland nach Englisch

Dass es nie zu spät für eine sprachliche Weiterbildung ist, beweist Rebekka, die zusammen mit Ben den Sprachkurs in Nîmes gemacht hat. Die 57-jährige Vertriebsmitarbeiterin hat nach einem Jobwechsel auch mit französischen Kunden zu tun. Ihr eingerostetes Schulfranzösisch reichte dafür nicht mehr. Glücklicherweise hatte auch ihr Arbeitgeber Verständnis und beteiligte sich an den Kosten.
Ben musste für seine Sprachreise selbst aufkommen und entschied sich für eine Finanzierung über easyCredit.
„Meine Freundin hat zuerst gar nicht verstanden, warum ich „nur“ für eine Reise einen Kredit aufnehmen möchte. Aber ich sehe das als eine Investition in meine Zukunft. Und ich konnte die Raten ganz individuell auswählen und hatte so überhaupt keine Probleme bei der Rückzahlung.”

 

Wieviel kostet eine Sprachreise?

Je nach Reiseziel und gewünschter Kursart variieren die Preise zwischen 500 und 1.200 Euro für zwei Wochen. Unser Tipp: Unbedingt vor der Buchung informieren, was im Preis inbegriffen ist und welche Zusatzkosten auf einen zukommen. Sind Unterrichtsmaterialien enthalten oder muss man diese selbst bezahlen? Wie sieht es mit Prüfungsgebühren aus? Und erhält man ohne Zusatzkosten ein Zertifikat für das abgeschlossene Seminar?

Die meisten Sprachreisen kann man inklusive Unterbringung buchen, in einer WG mit anderen Teilnehmern oder in einer einheimischen Gastfamilie. Viele Agenturen für Sprachreisen bieten neben dem Unterricht ein vielfältiges Freizeitprogramm, das für gewöhnlich auch im Preis inbegriffen ist. Die An- und Abreise ins Zielland muss man meistens selbst organisieren.

 

Was bringt eine Sprachreise?

Lohnt sich bei all diesen Kosten die Sprachreise überhaupt? Unbedingt!
„Ich habe in zwei Wochen Sprachkurs mehr gelernt als in drei Jahren Französischunterricht! Abends habe ich viel Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht, vor allem mit Pierre.”
Pierre ist der gleichaltrige Sohn seiner Gastfamilie, der mit Ben die Leidenschaft fürs Skateboard fahren teilt.
„Am Anfang konnten wir uns nur mit Händen und Füßen unterhalten, aber am Ende sind sogar sinnvolle Gespräche zustande gekommen”, lacht Ben.

Der Kontakt zu Einheimischen ist der Hauptgrund, warum Sprachreisen so effektiv sind. Aber auch die intensive Lernerfahrung weit weg vom Alltag trägt viel zum Lernerfolg bei. Denn der Versuch, eine Sprache Zuhause zu lernen, neben den vielen anderen Pflichten, ist nicht immer von Erfolg gekrönt. Da bringt es viel mehr, sich einige Wochen Zeit zu nehmen und komplett in ein Land, seine Sprache und die Kultur einzutauchen.

Rebekka ist sehr glücklich, die Sprachreise gemacht zu haben. Sie kann sich nun viel besser mit ihren französischen Kunden verständigen und war so begeistert von Nîmes, dass sie im nächsten Urlaub direkt wieder dorthin möchte. Auch Ben hat von seiner Sprachreise viel mitgenommen. Seine neuen Sprachkenntnisse werden ihn bei künftigen Bewerbungen in ein noch besseres Licht rücken. Und nächstes Jahr kommt ihn sein neuer Freund Pierre besuchen. Der will jetzt nämlich auch eine Sprachreise machen und Deutsch lernen.

In diesem Artikel
  • Aus- & Weiterbildung
  • Reisen
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