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23. September 2019
von easyCredit

Weiter im Beruf: So finanzieren Sie Ihre Weiterbildung

Fortbildung_iStock.comJovanmandic
Lebenslanges Lernen ist ein Muss: Wer in seinem alten Arbeitsumfeld nicht mehr Fuß fassen kann, steckt mit einer Weiterbildung neue berufliche Ziele. iStock.com/Jovanmandic

Wer im Job nicht abgehängt werden möchte, kommt um eine Weiterbildung häufig nicht herum. Sie eröffnet neue berufliche Perspektiven und hilft, langfristig im Job erfolgreich zu sein. Worauf Sie dabei achten sollten und wie Sie Ihre Weiterbildung finanzieren können, erfahren Sie hier.

Globalisierung, Digitalisierung und demografischer Wandel verändern unsere gewohnte Arbeitswelt immer schneller. Skeptiker fürchten um ihren Arbeitsplatz oder dass sie den neuen Anforderungen im Job nicht gewachsen sind. Optimisten sehen viele neue Arbeitsplätze und freuen sich auf ein modernes und möglicherweise besseres Arbeiten. Recht haben sicher beide: Unsere Berufswelt ändert sich und um mithalten zu können, müssen wir uns stetig weiterentwickeln. Das verlangt viel Flexibilität. Wer im Job bestehen will, muss sich den Bedürfnissen des Marktes anpassen. Da heißt es: Raus aus der eigenen Komfortzone. Weiterbildungen spielen hier eine wichtige Rolle. Doch wie findet man die passende Qualifizierung? Erfüllt der angestrebte Abschluss überhaupt die Erfordernisse im Berufsfeld? Und die wichtigste Frage: Wie soll man die Weiterbildung finanziell stemmen?

Für viele ist der Gedanke, wieder die Schulbank drücken zu müssen, nicht besonders verlockend. Vor allem, wenn man bereits seit Jahren im Berufsleben steckt und jeder Handgriff routiniert sitzt. Doch es lohnt sich aus dem gewohnten Berufsalltag auszubrechen, um dadurch bei wachsenden Anforderungen mithalten zu können.

Weiterbildung: Diese 5 Fragen sollten Sie sich stellen.

1. Was kann ich schon? Listen Sie alles auf: Ausbildung, Zusatzqualifikationen, im Job Erlerntes, private Interessen und Fähigkeiten – Ihre Kenntnisse und Kompetenzen sind die Basis für eine erfolgreiche Fortbildung.

 

2. Was könnte ich noch lernen? Werden Sie kreativ: Finden Sie die Schnittmenge zwischen dem, was Sie schon lange interessiert und was Ihnen dabei hilft den zukünftigen Anforderungen in Ihrem Beruf standzuhalten.

 

3. Was bremst mich? Auch wenn Sie schon im Job und Privatleben ausgelastet sind, lohnt es sich, über Veränderungen nachzudenken. Es geht nicht darum, einen völligen Neustart zu planen, sondern darum, Ihre bestehenden Fähigkeiten zu erweitern. Schon geringe Zeitinvestitionen können große Effekte erzielen.

 

4. Wie lerne ich gut? Überlegen Sie, welche Weiterbildungsformate Ihnen liegen: ein Workshop mit mehreren Teilnehmern? Klassisches Pauken mit Büchern? Ein Online-Seminar alleine vor dem Computer? Oder helfen Ihnen kleinen Wissenshäppchen, die per App vermittelt werden?

 

5. Wo kann ich lernen? Verschaffen Sie sich einen Überblick über Weiterbildungsangebote von Arbeitgebern, privaten und staatlichen Institutionen.

Viele haben oftmals keine Wahl. Sie müssen sich beruflich umorientieren. Machen Sie doch mal den Realitätscheck und durchforsten Sie Stellenanzeigen für Ihr Berufsfeld. Kennen Sie die darin geforderten Programme, Tools und Arbeitsmethoden? Spätestens bei der Durchsicht der Stellenanzeigen wird vielen schnell klar: Ohne Weiterbildung, beispielsweise im digitalen Bereich, haben sie kaum eine Chance auf einen neuen Job. Planen Sie daher Ihre nächsten Schritte. Ein Wochenendseminar kann eine rasche Lösung sein, um sich Grundwissen anzueignen. Stellen Sie sich bei der Auswahl die Frage, welches Angebot Ihnen im Job langfristig einen Mehrwert bringt: Was wird gebraucht? Was können Sie? Und was genau müssen Sie sich noch aneignen?

Finden Sie die Lücke, die Ihnen in Ihrem beruflichen Portfolio fehlt. Wer bislang die Buchhaltung in seinem Betrieb mit Excel erledigt hat, muss eventuell neue Buchhaltungssoftware kennenlernen. Oder seine Kenntnisse im Bereich Office-Anwendungen auf den neuesten Stand bringen. Sie arbeiten im Kraftfahrzeugbereich? Dann können Sie z. B. eine Qualifizierung zum Kraftfahrzeugmechatroniker machen. Wer im Bereich Büromanagement arbeitet, kann einen Lehrgang mit Abschluss Fachwirt für Büro- und Projektorganisation machen. Die Liste ließe sich unendlich fortsetzen, denn es gibt für nahezu jedes Berufsfeld gute Weiterbildungsmöglichkeiten.

Wichtig ist, dass Sie sich beruflich wieder neu positionieren und nicht den Kopf in den Sand stecken. Lebenslanges Lernen ist kein hohler Slogan, sondern gegenwärtiger denn je. Scheuen Sie auch nicht davor zurück Ihren Chef in Ihre Weiterbildungspläne miteinzubeziehen. Viele Unternehmen bieten gezielt die Möglichkeit an Seminaren oder Schulungen teilzunehmen. Von Sonderurlaub über entsprechende Ausrüstung bis hin zu finanzieller Unterstützung sind verschiedene Varianten einer Arbeitgeberbeteiligung denkbar.

 

Finanzielle Unterstützung – vom Staat oder vom Chef?

Knapp 20 Prozent aller Erwerbstätigen in der Bundesrepublik bilden sich weiter. Das sind laut Statistischem Bundesamt sieben bis acht Millionen Arbeitnehmer. Doch wer über mehrere Monate ein Fernstudium oder einen Fernlehrgang absolviert, muss dafür tief in die Tasche greifen: Allein für Studiengebühren und Lehrmaterialien kommen ein paar tausend Euro zusammen – Fahrt- und Übernachtungskosten noch nicht mit eingerechnet.

Bildet man sich in seinem Berufsfeld weiter, kann man den Chef um eine Förderung – zumindest aber um einen Zuschuss bitten. Dazu sollten Sie Ihrem Vorgesetzten entweder deutlich machen, wie die Weiterbildung dem Unternehmen zugutekäme, oder aber wie sehr Sie diese Weiterbildung in Ihrer Position motivieren würde. Bekommen Sie die Zusage für finanzielle Unterstützung, gehen damit jedoch auch Pflichten Ihrerseits einher: Bindungsklauseln, die Sie für eine bestimmte Zeit ans Unternehmen binden, sind üblich. Wollen Sie sich allerdings beruflich umorientieren, müssen Sie andere Finanzierungsmöglichkeiten finden.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

Bildungsprämie: Angestellte und Selbstständige, die mindestens 15 Stunden in der Woche arbeiten, können die Bildungsprämie beantragen. Der Staat zahlt einen Zuschuss von 50 Prozent zu allen Weiterbildungen – maximal aber 500 Euro. Antragsteller dürfen außerdem nicht mehr als 20.000 Euro Einkommen pro Jahr zu versteuern haben.

 

Bildungsgutschein: Für Erwerbslose trägt der Staat 100 Prozent der Kosten für eine Weiterbildung. Eventuell übernimmt er sogar Fahrt- und Übernachtungskosten. Voraussetzung ist jedoch, dass die Weiterbildung die Chancen erhöht, in den Arbeitsmarkt zurückzukehren.


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Die Abkürzung steht für „Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen“. Auch hier übernimmt der Staat 100 Prozent der Kosten. Dazu kann ein Lohnzuschuss kommen. Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen, ohne jedoch ihre Arbeit kündigen zu müssen.

 

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben: Hierbei kommt die Rentenversicherung als Finanzierungshilfe in Frage, wenn im bisherigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr gearbeitet werden kann. Sie übernimmt dann die gesamten Kosten für eine Weiterbildung oder auch Umschulung. Bedingung ist, entweder mindestens 15 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt zu haben oder der Empfang einer Erwerbsminderungsrente.

 

Meister-Bafög: Der Staat gewährt wie beim Studenten-Bafög ein Darlehen, maximal sind das beim Meister-Bafög 10.226 Euro. Davon gibt der Staat 30,3 Prozent als Zuschuss dazu, den Rest müssen Antragsteller zurückzahlen. Voraussetzung ist, dass die Weiterbildung einen Umfang von mindestens 400 Unterrichtsstunden hat und dem beruflichen Aufstieg dient.

 

Aufstiegsstipendium: Diese Option ist interessant für Personen, die ihre Ausbildung mit der Note 1,9 oder besser abgeschlossen haben und ein Hochschulstudium aufnehmen wollen. Denn vom Aufstiegsstipendium müssen Berufstätige nichts zurückzahlen. Pro Monat können sie für ein Vollzeitstudium 670 Euro bekommen, plus 80 Euro Büchergeld. Bei einem berufsbegleitenden Studium sind es einmalig 2.000 Euro im Jahr. Voraussetzung ist außerdem, dass Bewerber zwei Jahre Berufserfahrung haben.

 

Weiterbildungsstipendium: Gefördert wird nicht nur ein Hochschulstudium, sondern Weiterbildungen vom Handwerksmeister bis zum Intensivsprachkurs. Das Geld muss wie beim Aufstiegsstipendium nicht zurückgezahlt werden. Stipendiaten bekommen maximal 6.000 Euro. Dazu müssen sie sich an einer Weiterbildung mit einem Eigenanteil von zehn Prozent beteiligen. Bewerber müssen unter 25 Jahre alt sein und besondere Leistungen im Beruf oder in der Ausbildung erbracht haben.

Es gibt bundesweit Förderungen, von denen Sie profitieren können. Jedoch sind diese an Einkommens- sowie Altersgrenzen gebunden. Die gute Nachricht: Die Kosten für eine Weiterbildung können Sie in jedem Fall von der Steuer absetzen. Bis zu 1.000 Euro erkennt das Finanzamt bei Arbeitnehmern pauschal als Werbungskosten an.

 

Die Weiterbildung entspannt mit easyCredit finanzieren

Wenn keiner der Fördertöpfe infrage kommt, muss die Weiterbildung aus eigener Tasche gezahlt werden. Eine Möglichkeit ist die Querfinanzierung durch Bildungsurlaub: Für Ihre Weiterbildungskosten müssen Sie beim Bildungsurlaub zwar selbst aufkommen, aber dafür wird Ihr Gehalt während der Weiterbildungszeit ausgezahlt..

Damit Sie an Ihrer Weiterbildung nicht sparen müssen, steht Ihnen easyCredit als fairer Partner zur Seite: Mit einem Kredit können Sie wortwörtlich in Ihre Zukunft investieren. Vergleichen Sie einfach und bequem mit dem easyCredit-Kreditrechner verschiedene Laufzeiten und finden Sie so die Konditionen, die Ihnen eine stressfreie Weiterbildung ermöglichen. Die Entscheidung über Ihren individuellen Kreditantrag erhalten Sie von uns direkt nach Ihrem Antrag.  Spätestens drei Werktage nach Eingang Ihrer Vertragsunterlagen erhalten Sie Ihr Geld. Damit steht Ihrer Weiterbildung nichts mehr im Wege. Wir wünschen viel Erfolg!

In diesem Artikel
  • Aus- & Weiterbildung
  • Beruf
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