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Gebrauchtwagen kaufen: Händler oder privat?

Ein Gebrauchtwagen ist die günstige Alternative zum Neuwagen. Der Markt für gebrauchte Fahrzeuge ist riesig und unübersichtlich. Schnäppchenjäger werden meist bei privaten Anbietern fündig.  Händler sind teurer, bieten aber mehr Sicherheit beim Kauf. Erfahren Sie, was Sie beim Kauf eines Gebrauchtfahrzeugs unbedingt beachten sollten.

Ein Mann öffnet des Kofferraum eines Autos. Daneben stehen weitere Autos.
Thorsten prüft die Gebrauchtfahrzeuge beim Händler auf Herz und Nieren. iStock.com/AdrianHancu

Marke, Baujahr und maximaler Kilometerstand: Thorsten hat konkrete Vorstellungen von seinem „neuen“ Gebrauchtwagen. Privatanbieter oder Händler? Thorsten ist unsicher, wer die bessere Wahl ist. Die Angebote von privaten Anbietern sind meist günstiger. Thorsten ist allerdings kein Autoexperte. Was ist, wenn das Fahrzeug Mängel hat? Wer haftet bei einem privaten Verkauf bei offensichtlichen und versteckten Mängeln?

Autokauf von privat: Haftungsausschluss & Zustandsbeschreibung
  • Der Verkäufer muss nicht auf alle Mängel hinweisen. Dies gilt vor allem für offensichtliche Mängel wie Kratzer im Lack oder kleinere Dellen.
  • Stellt der Kaufinteressent während der Probefahrt einen mutmaßlichen Mangel fest, muss der Verkäufer ihn darüber aufklären.
  • Beim privaten Autokaufvertrag muss der Verkäufer in der Zustandsbeschreibung angeben, ob das Auto Unfallschäden oder bekannte Mängel hat. Es sollte angegeben sein, welche Schäden repariert bzw. nicht repariert wurden.
  • Der Verkäufer kann die Haftung für eventuelle unerkannte Mängel ausschließen.
  • Der Verkäufer kann die Sachmängelhaftung im Kaufvertrag für ihm unbekannte Mängel ausschließen. Für den Käufer ist es im Nachgang schwierig, dem Verkäufer nachzuweisen, dass er von dem Mangel gewusst hat.
  • Ein genereller Haftausschluss ist jedoch ausgeschlossen: Laut BGH sind Klauseln, in denen die Gewährleistung vollständig ausgeschlossen wird, unwirksam. Denn durch einen vollständigen Ausschluss würde auch die Haftung für Körper- und Gesundheitsschäden ausgeschlossen, was eine unangemessene Benachteiligung des Käufers darstellt.
  • Von allen Haftungen ausgenommen sind grundsätzlich Mängel, die aus einem altersgemäßen Verschleiß von Teilen des Fahrzeugs resultieren.

Da ist er beim Händler doch auf der sicheren Seite, meint Thorsten. Schließlich haftet der gewerbliche Verkäufer gesetzlich zwei Jahre für Sachmängel. Für Fehler also, die schon vor dem Verkauf bestanden. Bei Gebrauchtwagen kann diese Frist vertraglich auf ein Jahr gekürzt werden. In den ersten sechs Monaten liegt die Beweislast hier beim Verkäufer: Er muss nachweisen, dass der Mangel bei Übergabe noch nicht vorlag. Gewerbliche Autohändler prüfen ihre Autos vor dem Verkauf daher sehr genau.

Oft ist im Kaufpreis bereits eine Gebrauchtwagengarantie enthalten – oder sie wird gegen Aufpreis angeboten. Dann muss der Händler auch Schäden reparieren, die nach der Übergabe auftreten. Manchmal umfasst die Garantie auch den Ersatz von Verschleißteilen.

Thorsten will kein Risiko eingehen und entscheidet sich für den Kauf beim Händler. Auch wenn laut ADAC Gebrauchtwagen von privat etwa acht Prozent günstiger sind als beim Händler.

So findet man einen günstigen Gebrauchtwagen

Gebrauchtwagen findet man in regionalen Zeitungen oder lokalen Anzeigenblättern. Auf Automärkten bekommen Kaufinteressenten einen guten Überblick über das Angebot.

Die größte Auswahl zum besten Preis findet man meistens online. Gebrauchtwagen-Portale wie mobile.de oder Autoscout24 sind nicht nur Marktplätze, sondern bieten auch Infos zur Fahrzeugbewertung, zum Kaufvertrag und jede Menge Checklisten. Meta-Suchmaschinen wie Autouncle durchsuchen die Seiten der Einzelanbieter und fassen deren Angebote zusammen. Autouncle stellt zudem die Preise des Fahrzeugs im Verhältnis zu vergleichbaren Angeboten anhand einer fünfstufigen Ampel dar – von „teuer“ bis „Superpreis“.
Auf allen Plattformen sind sowohl private Anbieter als auch Händler vertreten.

Darauf beim Gebrauchtwagenkauf unbedingt achten

Thorsten besucht einen Autohändler in der Nähe seines Wohnortes, der vorrangig seine favorisierte Automarke verkauft. Er plant einen Besuch bei Tageslicht und in Begleitung eines befreundeten Autokenners. Der rät ihm, sich nicht vom Äußeren täuschen zu lassen. Im Vorfeld haben sich beide über die bekannten Mängelschwerpunkte des Modells informiert. Möglich ist dies beispielsweise über den DEKRA Gebrauchtwagenreport.

Checkliste Gebrauchtwagen
  • Karosserie außen: Lack, Farbunterschiede, Unterbodenschutz, Scheinwerfer, Windschutzscheibe, Reifenprofile
  • Motorraum: Öl- und Kühlwasserverlust, Korrosion, abnormale Motorgeräusche
  • Kofferraum: Korrosion, Feuchtigkeit, Reserverad und Wagenheber
  • Karosserie unten: Korrosion, Ölverlust, Auspuff, Radaufhängung, Bremsanlage
  • Karosserie innen: Scheibenwischer, Heizung, Gebläse, Spiegelverstellung, Fensterheber, Sitzeinstellung, Sicherheitsgurt

Wer privat kauft und ganz auf Nummer sicher gehen will, lässt von dritter Seite noch ein Wertgutachten oder einen Zustandsbericht anfertigen. Diesen Service bieten neben unabhängigen Gutachtern auch Automobilclubs, Vertragshändler und freie Werkstätten an.

Gebrauchtwagen optimal finanzieren

Die Händler werben oft mit geringen Zinsen. Man sollte aber die Gesamtkosten im Blick haben. Der effektive Zinssatz kann beim Ratenkredit einer Bank höher liegen als beim Händlerangebot. Doch die Kosten für das Auto plus die Kreditkosten können hier unterm Strich geringer ausfallen.

Vier Finanzierungsmöglichkeiten für ein Gebrauchtfahrzeug
  • Leasing: Hierbei erwirbt man ein Nutzungsrecht für eine gewisse Laufzeit. Das Auto bleibt im Besitz des Händlers. Die Raten fallen meist höher aus als bei vergleichbaren Kreditraten.
  • Der Ballonkredit ist eine Mischung aus Leasing und Ratenkredit. Manchmal muss eine Anzahlung geleistet werden. Die monatlichen Raten sind zunächst recht niedrig, doch am Ende muss eine hohe Abschlusszahlung („Ballon“) geleistet werden.
  • Drei-Wege-Kredit: Ein Ballonkredit mit Anzahlung. Je höher Anzahlung und Schlusszahlung, desto günstiger die Kreditkosten – aber auch desto höher die Belastung. Die „drei Wege“:
    Am Ende der Laufzeit kann der unbeschädigte Wagen zurückgeben werden. Das Auto kann mit Zahlung der Schlussrate übernommen werden oder die Schlusszahlung wird in Raten abgestottert.
  • Ratenkredit: Ein Autokredit ohne Abschlusszahlung, wie ihn z.B. easyCredit anbietet. Vorteil: Sie können beim Verkäufer als Barzahler auftreten. Der Händler wird Ihnen dann einen attraktiven Rabatt anbieten, der oft höher ausfällt als die Kosten, die mit dem Autokredit verbunden sind. Mehr zum Thema: Autokauf beim Händler: Barzahlen oder Finanzieren?

Der Händler bietet Thorsten bei Barzahlung einen hohen Rabatt an. Er entscheidet sich daher für die Finanzierung über einen Ratenkredit. Den Autokredit von easyCredit kann er ganz schnell und unkompliziert online abschließen und seinen „neuen Alten“ bald nach Hause fahren.

Veröffentlicht am 14.01.2019 von easyCredit

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