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23. November 2021
von easyCredit

Warum dieses Jahr unbedingt ein Musikinstrument unterm Weihnachtsbaum liegen sollte

Musikinstrumente_RK

Um dem Blues der Pandemie zu entkommen, haben wir in den vergangenen 20 Monaten unterschiedliche Saiten angestimmt. Während sich manche in Facebook-Gruppen über die richtige Konsistenz von Sauerteig ausgelassen haben, versuchten andere den Faden der angeblich meditativen Wirkung von Stricken aufzunehmen. Das Corona-Virus und seine Folgen ließen uns viel Zeit zu Hause verbringen. Zeit, die mehr oder weniger sinnvoll investiert werden wollte. Viele entdeckten ihre musische Ader. Laut Angaben der Society Of Music Merchants, dem Spitzenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipementbranche, stieg im vergangenen Jahr allein die Nachfrage nach elektrischen Gitarren mehr als deutlich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wir haben uns bei einigen Händlern aus der Musikbranche umgehört, wie sie die Pandemie-Zeit erlebt haben. Andreas Gruber, Director Sales bei Musikhaus Korn, bestätigt den Trend, dass Musikinstrumente einen Boom erleben: „Wir können ganz klar beobachten, dass die Nachfrage nach bestimmten Produktgruppen sehr deutlich gestiegen ist. Besonders bei E-Pianos, Gitarren und Equipment für Homestudios und Homeoffice gibt es einen sehr hohen Bedarf. Dagegen ist die Nachfrage nach allen Produkten, die im professionellen Veranstaltungsbereich benötigt werden, mehr oder weniger weggebrochen.“

Das kann Coskun Mehenk, Head of Finance and Accounting bei MUSIC STORE, bestätigen: „Nach den Lockerungen für Konzerte und Veranstaltungen im aktuellen Jahr konnten wir in diesem Bereich wieder eine erfreuliche Belebung der Umsätze verzeichnen. Jedoch leidet die gesamte Musikinstrumenten-Branche derzeit unter Lieferengpässen aus Fernost, was unter anderem auch der Verknappung der Container aus Fernost geschuldet sein dürfte.“

Philip Placek, Social Media und Online Promotion bei Just Music, kann eindeutig einen Favoriten aus dem Jahr 2020 benennen: „Ganz klarer Verkaufshit waren im letzten Jahr „Mesh-Heads“. Das sind Trommelfelle aus Gewebematerial, welche ein fast geräuschloses Spielen ermöglichen. Da nun viel zu Hause geübt wird, ist das die einzige machbare Alternative, um ein realistisches Spielgefühl zu erzeugen und dabei seine Nachbarn nicht vollends zu terrorisieren. Ein deutlicher Trend geht zum teuren Artikel. Unter dem Motto „nun belohne ich mich mal“ wurden vermehrt hochpreisige Sonderanfertigungen und High-End-Sets sowie Snares geordert.“

Trotz aller Herausforderungen in den Pandemie-Zeiten blickt Frank Wegner Leisner, Filialleitung session in Frankfurt, auch dankbar und stolz zurück: „Wir haben sowohl unser Service-Angebot per Telefon und E-Mail ausgebaut, als auch entsprechenden Content in Form von Ratgebern und Workshops auf unserem YouTube-Kanal produziert. Rein zufällig hatten wir zudem noch ein wertvolles Ass im Ärmel: Den Re-Launch unseres brandneuen Online-Shops! Das macht uns mächtig stolz und wir sind froh, dass uns nicht nur unsere Stammkunden die Treue halten, sondern wir täglich Neukunden begrüßen dürfen, die sich in der Krise auf ihre Leidenschaft und das Musikmachen gestürzt haben.“

Aktuell bestimmen Schlagzeilen über gestörte Lieferketten und entsprechend lange Wartezeiten die Nachrichten. Um unterm Weihnachtsbaum nicht mit leeren Händen dazustehen, empfiehlt es sich, in diesem Jahr rechtzeitig die Geschenke für die Liebsten zu sichern. Ein Musikinstrument oder -equipement ist nach Rücksprache mit dem Weihnachtsmann und Christkind weiterhin eine gute Wahl.

Die Übung macht’s

Wer das Instrument seiner Träume ergattern konnte, wird aber noch nicht zwangsläufig ein Virtuose im Saitenzupfen oder Tastendrücken. Die Übung macht’s. Doch was, wenn Unterricht in Präsenz nicht möglich ist? Genau. Onlinekurse können da helfen und wer eher ein Anhänger der Do-It-Yourself-Philosophie ist und den Autodidakten in sich entdecken will, ist mit Video-Tutorials in umfangreicher Hülle und Fülle gut bedient. Die Angebote sind mindestens ebenso vielschichtig wie die Stimmen zu einem perfekten Sauerteig.

Und wer bereits über die ersten Gehversuche mit einem neuen Instrument hinaus ist, der kann schon mal für die Zeit nach Corona planen, um mit der eigenen Garagen-Band am internationalen Durchbruch zu feilen. Ein Erlebnis für alle Sinne – vom professionellen Sound bis zur perfekt illuminierten Bühnenshow. Entertainment für die nach Kultur dürstende Gesellschaft und Endorphine durch Noten für den eigenen Körper. Eine echte Win-Win-Situation.

Entscheidend bleibt, dass sich die eigenen Gedanken nicht länger um Corona-bedingte Belastungen drehen, sondern vielmehr um Musik als Futter für die Seele. C-Dur schlägt R-Wert. Damit ist doch sowohl für Künstler, als auch für Kulturgenießende viel erreicht.

Ein Besuch beim Fachhandel – online oder auch vor Ort – lohnt sich immer. Click & Meet, Click & Collect und PoS-Bestellung heißen hier die neuen Zauberworte, die stets ein unbeschwertes Einkaufserlebnis ermöglichen.

Zum Beispiel hier:

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