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02. Juli 2020
von easyCredit

Kredit-Wiki: Rund um den Zinssatz

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Ein kurzer Blick in unser Kreditwiki zum Thema Zinssatz hilft dabei die gängigsten Fragen zu klären. iStock.com/alvarez

Die Welt der Kredite ist geprägt von etlichen Angeboten und noch mehr Begrifflichkeiten, die man als Kunde zwar schon einmal gehört hat, aber nicht immer unbedingt weiß, was damit gemeint ist. Da für uns Fairness nicht nur transparente Angebote ohne versteckte Kosten bedeutet, möchten wir auch Klarheit im Dickicht der Fachbegriffe schaffen. Die häufigsten Bezeichnungen rund um das Thema Zinssatz werden in diesem Blogartikel beleuchtet.

Einer der größten Aspekte bei der Aufnahme eines Ratenkredits ist für viele Kunden ein möglichst günstiger Zinssatz. Die Begrifflichkeit des Zinses ist dabei auch weitestgehend geläufig und jedem bekannt: Ein Zins ist der Betrag, den man für geliehenes Geld bezahlen muss. Jedoch gibt es eine Vielzahl an weiteren Fachbegriffen, die sich direkt oder indirekt um das Thema Zinssatz drehen.

 

Was ist der effektive Jahreszinssatz?

Der effektive Jahreszins kann als Synonym für die Gesamtkreditkosten gesehen werden. Diese Prozentzahl, die auch Effektivzins genannt wird, lässt sich mit folgender Formel berechnen:

[Kreditkosten x 24 x 100 %] : [Nettodarlehensbetrag x (Laufzeit in Monaten + 1)]

Mit Hilfe des effektiven Jahreszinses wird der Vergleich verschiedener Kreditangebote vereinfacht, da dieser über den Sollzinssatz hinaus auch weitere Kosten enthält.

 

Was ist der Sollzins?

Der Sollzins gibt an, wie viele Zinsen der Kreditnehmer für den aufgenommenen Kredit netto zu zahlen hat. Er ist also das Entgelt für geliehenes Geld. Dem ein oder anderen ist er möglicherweise noch als Nominalzins bekannt. Da dieser im Gegensatz zum Effektivzins keine weiteren Kosten für den Kredit berücksichtigt, ist er in der Regel niedriger als der effektive Jahreszins. Letzterer hat wiederum durch die Berücksichtigung weiterer Kosten die größere Aussagekraft.

Sollzinsen gibt es in gebundener und variabler Form. Gebunden ist er, wenn der Zinssatz während der Kreditlaufzeit eine gleichbleibende Höhe hat. Hier spricht man auch von der sogenannten Sollzinsbindung. Sie beschreibt den Zeitraum während der Rückzahlungsphase, für den man sich mit der Bank im Voraus auf einen gleichbleibenden Sollzinssatz geeinigt hat.

 

Was ist ein repräsentatives Beispiel?

Das repräsentative Beispiel sind beispielhafte Kreditkonditionen, die für mindestens 2/3 der Kreditnehmer gelten. Dies soll dem Verbraucherschutz dienen, damit Kunden nicht mit niedrigen Zinssätzen angeworben werden und nach Einholen des unverbindlichen Kreditangebots nur ein weitaus höherer Zinssatz angeboten werden kann. Sobald Zinssätze genannt werden, sind alle Kreditanbieter dazu verpflichtet, ein repräsentatives Beispiel anzugeben. Dieses muss klar formuliert sein und sowohl den Effektivzins als auch den Sollzins enthalten. Außerdem muss der Nettokreditbetrag sowie die Vertragslaufzeit angegeben werden, bei denen die erwähnten Zinssätze greifen. Oftmals werden auch die monatliche Rate, die letzte Rate und der Gesamtkreditbetrag angegeben.

So kann ein repräsentatives Beispiel aussehen

Sollzinssatz: 9,28 % p.a.

fest für die gesamte Laufzeit

effektiver Jahreszins: 9,69 %

Nettokreditbetrag: 10.000 Euro

Vertragslaufzeit: 84 Monate

Gesamtbetrag: 13.614,15 Euro

monatliche Rate: 163,00 Euro

letzte Rate: 85,15 Euro

Bonität vorausgesetzt.

Worum geht es beim 2/3-Zinssatz?

Ein Zwei-Drittel-Zinssatz zeigt auf, wieviel der Kredit für mindestens zwei Drittel der Kreditnehmer maximal kosten darf. Alternative Schreibweisen sind Zweidrittelzinssatz oder eben 2/3-Zinssatz. Das bedeutet für uns als Kreditinstitut, dass mindestens 66 Prozent unserer Kunden den Kredit zu diesem Zinssatz oder günstiger erhalten.

Der 2/3-Zinssatz ermöglicht also bereits vor der Konditionsanfrage, also der Bonitätsabfrage durch den Kreditgeber bei einer Auskunftei wie beispielsweise der SCHUA um die Konditionen für einen möglichen Kredit zu ermitteln, sich ein Bild der Zinssätze verschiedener Banken machen zu können. Für einen fundierten Vergleich der Kreditangebote sollten jedoch nicht nur Konditionen miteinander verglichen werden.

Die Berechnungen mancher Anbieter basieren häufig auf Lockangeboten. Es ist jedoch wichtig, bei der Suche nach dem passenden Kredit nicht nur auf Konditionen, sondern auch auf Produktqualität, Seriosität und einen umfangreichen Service sowohl bei Kreditabschluss als auch während der Rückzahlung zu achten.

Natürlich klingen die Werbeversprechen vieler Anbieter auf den ersten Blick verlockend, wenn es um die Verwirklichung der eigenen Wünsche und dem Erreichen gesteckter Ziele geht. Dennoch empfiehlt es sich bei der Wahl des Kreditgebers auch auf das Serviceangebot zu achten und nicht nur auf günstige Zinssätze. Welche Services und Features den easyCredit auszeichnen erfahren Sie in unserem Blogartikel „easyCredit-Services und -Features auf einen Blick“.

In diesem Artikel
  • Darlehen
  • Kredit
  • Kreditrate
  • Kreditvergabe
  • Kreditvertrag
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