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14. Januar 2019
von easyCredit

Der Fitnessstudio-Check: Daran erkennt man das optimale Gym

Florian beim Fitness-Check im Discounter-Studio. iStock.com/Andresr

Plätzchen, Glühwein & Co. Die Wintermonate locken mit vielen Versuchungen. Und vielen Kalorien. Da hilft nur eins: Ran an den Speck! Dem rückt man am besten mit Sport zu Leibe. Bei Kälte sind Fitnessstudios ideal. Neben dem bekannten Gerätetraining bieten sie abwechslungsreiche Kurse, Personal-Trainer und Wellness mit Sauna und Whirlpool. Florian hat sich für uns auf die Suche nach dem optimalen Studio gemacht. Was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Grundsätzlich unterscheidet man vier Typen: Discount-Anbieter sind preiswert, legen den Focus meist auf Geräte und haben oftmals keine realen Trainer. In meist inhabergeführten, mittelgroßen Studios trainiert man in persönlicher Atmosphäre. Allerdings haben diese Studios meist ein eingeschränktes Fitnessangebot. Premium-Studios hingegen punkten mit moderner Ausstattung, breitem Trainingsangebot, hoher Trainerdichte und großem Wellness-Bereich. Dafür zahlt man monatlich aber ab 60 Euro aufwärts. Sogenannte Mikrostudios, arbeiten auf kleiner Fläche und bieten ein spezialisiertes Fitnesstraining. Angeboten werden hier beispielsweise EMS oder Crossfit-Kurse.

 

Geräte und Kurse, Trainingszeiten und Trainer. Was wirklich zählt

Florian will erstmal fit werden. Ausdauertraining und Muskelaufbau sind ihm wichtig. Außerdem trainiert er gerne in einer Gruppe. Da er viel am Bildschirm arbeitet, sucht er außerdem ein Studio, das Kurse zur Stärkung seiner Rückenmuskulatur anbietet.

Florian lockt das Angebot eines Discounters, der auf mehreren Etagen viel Platz für Anfänger und Fitnessfreaks bietet. Ihn überzeugen das breite Kursangebot und die modernen Geräte. Und natürlich der Preis. Hier kann er für knapp 20 Euro monatlich trainieren. „Hier finde ich echt zu jeder Uhrzeit, rund um die Uhr, einen Kurs, der mich interessiert. Wahnsinn!“, begeistert sich Florian. Auch spezielle Rückenkurse werden angeboten. Allerdings wird hier ohne realen Trainer gesportelt – der wird per Video abgespielt. Und auch an den Geräten sind keine Trainer zu sehen. Das gefällt Florian nicht. „Was ist, wenn ich die Übungen nicht korrekt ausführe? Dann habe ich nachher noch mehr Probleme als zuvor!“

Mit dieser Einschätzung liegt Florian völlig richtig: Stiftung Warentest hat in der „test“-Ausgabe 9/17 die größten Fitnessketten unter die Lupe genommen. In Punkto Sauberkeit, moderne Ausstattung und Kursangebot bekamen die getesteten Fitnessstudios gute Noten. Mäßig schnitten nahezu alle im Bereich Betreuungsqualität und Trainerdichte ab.
Wer gut betreut werden will, muss tiefer in die Tasche greifen. Eine gute Betreuung durch zertifizierte Trainer schlägt sich eben auch im Preis nieder.

In Florians Teststudio gibt es zwar keine Trainer, dafür massenhaft moderne Geräte fürs Krafttraining. Warteschlangen werden sich hier sicher nicht bilden. „Aber die Atmosphäre ist echt nicht mein Ding. Hier geht man rein, trainiert, und tschüss. Das ist mir hier alles ein bisschen zu unpersönlich“, lautet Florians abschließendes Urteil.

 

Daran erkennt man einen guten Trainer

Als Berufsanfänger kann sich Florian ein Premium-Studio für 80 Euro Monatsbeitrag nicht leisten. Auch wenn er das große Schwimmbad und den großzügigen Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool toll findet. Es gibt viele Trainer, sogar ein Personal-Trainer kann hier gegen Aufpreis gebucht werden. Zudem kann man kostenlos in anderen Studios der Fitnesskette trainieren.
Ein Mikro-Studio ist ihm als (noch) Untrainierten zu einseitig. Und ebenfalls zu teuer. Hier muss er 59 Euro monatlich berappen.

Daher steuert er als nächstes ein mittelgroßes an. Hier stehen weniger Kraftgeräte, dafür punktet das Studio mit vielen Kursen und einer hohen Trainerdichte. Florian erkundigt sich beim Chef nach deren Qualifikationen. Die meisten Trainer haben hier eine
A-Lizenz. Viele sind sogar ausgebildete Physiotherapeuten oder Sportwissenschaftler.
Florian vereinbart ein Probetraining. Dazu rät er allen, die Interesse an Fitnessstudios haben. „Nur so kann man sich einen echten Eindruck über Atmosphäre, Ausstattung, Kursangebot und Trainer machen“, meint Florian. Nach dem Probetraining geht es weiter. „Als nächstes musste ich erst mal einen Eingangstest machen. Dafür nahm sich Tom, ein Sportwissenschaftler, echt Zeit. Hier wurde ich buchstäblich auf Herz und Lunge geprüft und mein Fitnesslevel eingeschätzt“, berichtet Florian. Auf Grundlage der Ergebnisse bekam Florian dann einen individuellen Trainingsplan. „Dieser wird regelmäßig angepasst. Tom hat erklärt, dass ich anfangs rasch Fortschritte machen werde. Deshalb wird der Plan nach circa sechs Wochen umgestellt“, erklärt Florian.

In diesem mittelgroßen Studio wird jeder Kurs von Trainern angeleitet. Auch an den Geräten gab es für Florian eine gründliche Einweisung. An den Kraftmaschinen stehen immer Trainer parat, die auf die korrekte Haltung achten. Florian fühlt sich hier rundum gut betreut und aufgehoben. Einziger Haken: Das Studio liegt 15 Radminuten von seiner Wohnung entfernt. „Wenn ich abends nach der Arbeit auf dem Sofa liege, raffe ich mich bestimmt nicht mehr auf“, zweifelt Florian. Da hilft nur eins: Sportzeug mit zur Arbeit nehmen und nach Feierabend gleich ab ins Studio.

 

Auf diese Kündigungsklausel kommt es an

Florian hat sein ideales Fitnessstudio gefunden.  In dem mittelgroßen, inhabergeführten Studio stimmen Angebot, Hygiene, Atmosphäre und Betreuung. Preislich liegt es mit 50 Euro Monatsbeitrag noch gerade in Florians Budget. Da er im Vorfeld viel über sogenannte Knebelverträge gelesen hat, weiß er worauf er beim Vertragsabschluss achten muss. Vor allem auf eine möglichst kurze Laufzeit.

Florian ist für seinen neuen Job nach Bremen gezogen. Und weiß nicht, ob er die sechsmonatige Probezeit auch schafft. Die meisten Studios bieten Verträge für 12 oder 24 Monate an. Florians Studio offeriert ihm einen Dreimonatsvertrag. Hier ist die Monatspauschale zwar höher, dafür kommt er schnell wieder aus dem Vertrag raus. Einmal unterschrieben, ist es nämlich nicht einfach, aus so einem Vertrag wieder herauszukommen. Eine Schwangerschaft oder ernste Erkrankung sind Gründe für eine außerordentliche Kündigung – ein Umzug dagegen nicht. Florian hätte bei den anderen Studios daher individuell verhandeln und sich eine Ausstiegsklausel bei Umzug zusichern lassen müssen. Einige Studios, die deutschland- oder europaweit vertreten sind, bieten bei einem Umzug allerdings eine Übertragung des Vertrags für ein Studio ihrer Kette im neuen Wohnort an.
Weiterer Pluspunkt der kürzeren Vertragslaufzeit: Das Studio muss sich um Florian bemühen, damit er auch nach Vertragsende weiterhin Kunde bleibt und seinen Vertrag verlängert.

 

Vorsicht vor versteckten Kosten im Kleingedruckten

Auch transparente Preise machen ein gutes Fitnessstudio aus. Florian war vorgewarnt und achtete beim Abschluss seines Vertrages besonders auf das Kleingedruckte. Anders als sein Freund Markus wollte er nicht in die Fitnessvertragsfalle geraten. Markus schloss eine Mitgliedschaft in einer günstigen Fitnesskette für monatlich nur 15 Euro ab. Allerdings hatte er im Kleingedruckten übersehen, dass die halbjährlichen Trainings-Gebühren sowie die Anmeldepauschale von 40 Euro noch zusätzlich gezahlt werden müssen. Markus hatte sich außerdem für eine zweijährige Mitgliedschaft entschieden und kann diese vor Ablauf der Vertragslaufzeit nicht kündigen.

 

Bloß nicht schlappmachen – Fitnesstracker motivieren

Florians Ehrgeiz ist erwacht. Sein Trainer ist mit seinen Fortschritten sehr zufrieden. Jetzt heißt es am Ball bleiben. Florian kauft sich einen Fitnesstracker, um sich weiter zu motivieren. Das Angebot an smarten Armbändern ist riesig. Will man lediglich seine Aktivität anhand seiner Schritte kontrollieren, reichen in der Regel einfachere, günstige Varianten mit langer Akkulaufzeit. Will man jedoch seine sportlichen Betätigungen im Fitnessstudio, beim Schwimmen oder beim Joggen aufzeichnen, muss man schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Extras wie ein Display mit Uhrzeit, GPS-Tracking, Schlaf- und Herzfrequenz-Überwachung oder Kalorienzähler schlagen hier zu Buche.

Florian entscheidet sich schließlich für einen Allrounder, der viele Funktionen vereint und noch dazu schick aussieht. Er zahlt dafür etwas über 100 Euro. Günstigere Geräte liegen zwischen 50 und 70 Euro. Diese haben zwar ähnliche Funktionen, jedoch missfiel Florian ihr Design. „Schließlich möchte ich die Uhr Tag und Nacht an meinem Arm tragen, weshalb mir der Look definitiv ein paar Euro mehr wert war!“ Außerdem geht Florian sehr gern schwimmen und wollte daher unbedingt einen wasserfesten Tracker.
Florian hat das Fitnessfieber gepackt. Nachdem im Studio das Laufband zu seinen Lieblings-Ausdauergeräten wurde, will er im nächsten Jahr am Berlin Marathon teilnehmen. Dafür trainiert er zusätzlich zum Fitnessstudio in einer Laufgruppe. Wir drücken Florian die Daumen!

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In diesem Artikel
  • Gesundheit
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