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01. Februar 2021
von easyCredit

Die richtige Beleuchtung: für wache Morgenstunden, kreative Koch-Sessions und gemütliche Abende

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Grund-, Akzent- und Funktionsbeleuchtung: Das sind die drei Pfeiler einer guten Lichtszenerie. Dabei kommt keine ohne die andere aus. iStock.com/Nikada

Licht beeinflusst Produktivität, Stimmung und Tagesrhythmus. Mit dem richtigen Wissen darüber können Sie zu Hause ein ganz neues Wohngefühl kreieren. In unserem Beleuchtungs-Guide erklären wir Ihnen daher den Unterschied verschiedener Leuchtmittel, geben Tipps für die Lampenwahl und klären folgende Fragen:

  • Wie viele Lichtquellen brauche ich?
  • Wie wirkt indirektes Licht?
  • Welche Leuchten braucht ein gemütlicher Raum?
  • Was machen Farbtemperatur und Helligkeit aus?
  • Human Centric Lighting – was ist das?

Das menschliche Auge ist für Tageslicht gemacht. Es tut uns nicht nur gut, sondern besitzt auch die beste Farbwiedergabe. Gemäß des natürlichen Tageslichtverlaufs reagiert der Körper auf kaltweißes Tageslicht mit der Ausschüttung des Hormons Cortisol, das im Morgenlicht wach und aktiv macht. Auf warmweißes Licht hingegen, welches abends vorherrscht, reagiert er mit der Produktion von Melatonin, das sich in Schläfrigkeit und Entspannung ausdrückt.

Lichtstimmungen lassen sich jedoch imitieren. Mit der richtigen Lampe-Leuchte-Kombination können Sie sich Ihre gewünschte Atmosphäre ins eigene Zuhause holen: um morgens fitter, im Homeoffice konzentrierter oder abends entspannter zu sein. Denn Beleuchtung kann einen enormen Einfluss auf Stimmung, Energielevel, Zufriedenheit, Schlafqualität und damit auch auf die Gesundheit haben.

 

Mehrere Lichtquellen machen Stimmung

Unabhängig von der Zimmergröße entsteht eine ideale Lichtstimmung erst, wenn sich mindestens drei aufeinander abgestimmte Lichtquellen im Raum befinden. Für ein besonders gemütliches Licht benötigt es sogar vier bis acht Lichtquellen pro 20 Quadratmeter. Der Grund: So wird das Licht fürs Auge dynamischer verteilt. Es wirkt auf uns weniger steril und lebendiger. Tipp: In kleineren Zimmern – also unter 20 Quadratmetern – verwenden Sie für die Grundbeleuchtung am besten Leuchten, die, z. B. vom Boden aus, die Wände anstrahlen. Dies lässt den Raum optisch größer wirken.

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Das richtige Vokabular: Lampe, Leuchte, Glühbirne?

Im Alltag werden die einzelnen Bezeichnungen oft durcheinandergeworfen oder allesamt synonym verwendet. Doch eigentlich ist’s so: „Lampe“ bezeichnet von der Grundbedeutung her das Leuchtmittel, ohne dem wir im Dunkeln stehen würden – auch veraltet „Glühbirne“ genannt. „Leuchte“ meint das gesamte Lichtobjekt, bestehend aus dem Leuchtmittel (also der Lampe bzw. Glühbirne) und dem Körper, bestehend aus Fassung, Sockel und Schirm.

Die unterschiedlichen Leuchtenarten

  • Deckenleuchten eignen sich gut als Grundbeleuchtung. Mit einem Dimmer sind sie zudem ideal in ihrer Helligkeit anpassbar. Achten Sie jedoch auf eventuelle Blendungen – das macht sie schnell unangenehm.

 

  • Hängeleuchten werfen gleichmäßiges Licht, erzeugen aber Schatten. Deswegen werden sie idealerweise mit anderen Leuchten kombiniert, um das Licht zu nuancieren. Damit es insgesamt nicht zu hell wird, auch hier: Dimmer anbringen.

 

  • Wandleuchten erzeugen ein sanftes Licht, stehen nie im Weg und eignen sich als indirektes Licht im Hintergrund.

 

  • Fluter werfen ihr Licht an die Decke, was besonders bei hellen Farben schöne Effekte erzielt.

 

  • Einbaustrahler sitzen meist direkt in der Decke und beleuchten mit ihrem Licht den Bodenraum darunter. Gut geeignet sind sie für Küchenarbeitsflächen, im Badezimmer oder am Schreibtisch, sollten aber mit Licht aus anderen Quellen gemischt werden. Ansonsten ist der Bereich zwar gut ausgeleuchtet, aber die gemütliche Atmosphäre leidet und es entsteht ein Flutlicht-Effekt wie im Fußballstadion.

 

  • Steh- und Tischleuchten sind besondere Talente unter den Lichtquellen. Sie können großzügig eingesetzt werden und verbreiten je nach Form und Farbe ein ganz unterschiedliches Licht. Damit das Zimmer nicht überfrachtet wirkt, immer darauf achten, dass Lampe und Leuchtengröße zum Stellplatz passt. Sonst lieber auf den Boden stellen.

 

  • Scherengelenk-Leuchten mit schwerem Fuß und schwenkbarem Kopf sind praktisch, wenn am Bett oder Schreibtisch mal mehr, mal weniger Licht benötigt wird.

Grundbeleuchtung: das Geheimnis des indirekten Lichts

Eine Grundbeleuchtung ist in jedem Raum sinnvoll – als Licht von oben oder indirektes Licht. Denn mit ihrem gleichmäßig gestreuten Licht sorgt sie dafür, dass wir auch im Dunkeln in den Schubladen finden, wonach wir suchen. Sie sollte jedoch nicht allein für unsere Sehfähigkeit nach Sonnenuntergang sorgen – so ist sie nicht dafür zuständig, uns als Leselicht zu dienen oder beim Fernsehgucken eine schummrige Stimmung zu bieten. Sie gibt dennoch einen guten Überblick über den Raum und macht im Idealfall das Volumen deutlich.

Eine große Deckenleuchte wird oft als klassische Grundbeleuchtung eingesetzt. Zusätzlich können Sie je nach Größe des Raums auf Steh-, Boden- oder Tischleuchten zurückgreifen, um die Grundbeleuchtung zu unterstützen. Auch Lichtelemente in Schrankwänden können ein guter Grundbeleuchtungszusatz sein. Eine Grundbeleuchtung ist in der Regel indirekt, daher kontrastarm und weich und blendet nicht. Idealerweise wirft sie außerdem kaum Schatten.

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Mit Licht dem Raum schmeicheln

Hohe Räume wirken niedriger, wenn Sie die Wände beleuchten und die Decke dunkel halten. Installieren Sie viele Lichtpunkte an der Decke, zum Beispiel Downlights, dann gewinnt ein niedriges Zimmer optisch an Höhe. Lange schmale Räume erscheinen kürzer und weiter, wenn Sie längliche Leuchten oder Beleuchtungssysteme quer anbringen. Und eine dimmbare Grundbeleuchtung kann sich im Laufe des Abends Ihrer Stimmung optimal anpassen.

Funktionsbeleuchtung: wenn ein Licht aufgeht

Auch das Funktionslicht bzw. die Arbeitsbeleuchtung ist von Bedeutung – und das nicht nur im Arbeitszimmer. Eine kontrastreiche, zielgerichtete Beleuchtung wird an allen Orten benötigt, an denen Sie genauer hinsehen müssen, also etwa auch beim Lesen auf dem Sofa, beim Schminken, am Esstisch oder beim Kochen in der Küche. Sie lässt uns nicht nur besser Details erkennen, sondern erhöht auch die Konzentration. Ideal geeignet sind hierfür Stehleuchten oder Strahler. Doch auch klemmbare Leuchten, durch einen Akkubetrieb mittlerweile sogar kabellos, können hier aushelfen – mit ihrem beweglichen Hals sind sie zudem ideal auszurichten.

Funktionslicht sollte nie von oben kommen, sondern bei Rechtshändern von links und bei Linkshändern von rechts. Über dem Esstisch sorgt eine Hängeleuchte mit etwa 60 Zentimetern Abstand zum Tisch dafür, dass das Licht nicht blendet, sondern sich flächig auf dem Tisch verteilt. Zudem wird Funktionslicht im Idealfall zusätzlich zur Grundbeleuchtung benutzt, das schont die Augen und verbessert die Sehfähigkeit und damit auch die Konzentration.

 

Akzentlicht: Spot on

Die Akzentbeleuchtung betont Raumbereiche oder einzelne Objekte. Dafür muss ihre Helligkeit über dem Niveau der Allgemeinbeleuchtung liegen. Sie ist die Kür bei der Lichtgestaltung: Mit ihr lassen sich kunstvolle Elemente betonen oder sogar die Architektur des Raumes in ganz neues Licht tauchen. Denn ein ausschließlich durch die Grundbeleuchtung weich ausgeleuchtetes Zimmer wirkt schnell langweilig und eindimensional.

Eine Alternative zu einfachen Strahlern sind verschiedene dekorative Leuchten: auf dem Tisch, an der Wand, auf Kommoden oder in Regalen. So können Sie mit Licht und Schatten und unterschiedlichen Intensitäten der Beleuchtung spielen. Besonders in der dunklen Jahreszeit schaffen solche Akzente eine behagliche Atmosphäre und sind daher im Wohnzimmer von besonderer Wichtigkeit. Doch Vorsicht: Bei einer allzu knalligen Detailbeleuchtung geraten andere Raumbestandteile ungewollt in den Hintergrund.

 

Farbtemperatur und Helligkeit: wohlig warm, clever kühl

Jedes Licht besitzt eine eigene Farbe, die in Kelvin gemessen wird. Kerzenlicht erscheint mit 1.500 Kelvin warm und gelb, das Licht eines bedeckten Himmels wirkt mit etwa 7.000 Kelvin bläulich. Lux und Lumen wiederum sind zwei unterschiedliche Einheiten, die die Helligkeit einer Leuchte messen. Eine alte Glühbirne erstrahlt ungefähr in der Intensität von 12 Lumen, LED-Lampen mit etwa 800 Lumen.

Wie viel Kelvin wirken wie?

  • Bis 3.300 Kelvin: Die warmweiße Farbe ähnelt dem natürlichen Licht während eines Sonnenuntergangs – zu Hause ruft diese Lichtstimmung Wohnlichkeit und Entspanntheit hervor. Ein gemütliches Ambiente bringen Leuchtmittel schon ab 2.700 Kelvin.

 

  • 3.000 bis 5.300 Kelvin: Die neutralweiße Farbe wirkt anregend und dennoch sachlich – perfekt für den Einsatz in Bad und Küche.

 

  • Ab 5.300 Kelvin: Dieses Licht wirkt so hell wie das Mittagslicht. Mit vielen Blauanteilen ist es besonders konzentrationssteigernd. Tageslichtweiß ist besonders ideal für die Ausleuchtung des Arbeitsplatzes, da sich die Lichtfarbe und Helligkeit positiv aufs Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit auswirken.

Für optimale Lichtverhältnisse in den verschiedenen Wohnbereichen können Sie sich an folgenden Werten orientieren:

  • Grundsätzlich ist im Wohnbereich ein Beleuchtungsniveau von 300 Lux und eine Lichtfarbe zwischen 2.700 und 3.300 Kelvin optimal.
  • Für Arbeitsflächen in der Küche, wo beim Hantieren an Herd und Spüle Verletzungsgefahr besteht, sind 500 Lux und ein neutralweißes Licht zwischen 3.300 oder 4.000 Kelvin empfehlenswert – das regt Ihre Aufmerksamkeit an und lässt Sie Dinge wie Lebensmittel farbtreu erkennen.
  • Bei einer Schreibtischlampe ist es wichtig, dass sie genügend Helligkeit bietet, nicht blendet und die Augen vor allem nach längerer Zeit entlastet. Daher sind Tageslichtlampen mit 5.300 bis 6.500 Kelvin sehr zu empfehlen. Eine Beleuchtungsstärke von 500 bis 1.000 Lux oder eben mehr als 600 Lumen ist ideal.

Leuchtmittel: von Halogen bis LED

  • Glühlampen verbrauchen viel Energie, weswegen sie nach und nach aus dem Handel verschwinden sollen. Lange Zeit war die Glühbirne jedoch das gängigste Mittel der Beleuchtung. Der Grund: Ihr Licht ist gelblich und warm und wird als besonders angenehm empfunden.

 

  • Eine Halogenlampe spendet klares und weißes Licht. Geeignet ist diese Art der Beleuchtung als Funktionslicht im Arbeitszimmer oder in der Küche. Vorteil: Farben werden nicht verfremdet, das Leuchtmittel ist klein und eignet sich gut für Fluter und Einbaustrahler. Allerdings sollen auch Halogenleuchtmittel in den nächsten Jahren ausgemustert werden.

 

  • Leuchtstoffröhren werden mittlerweile in vielen Formen und Farben auch zur Beleuchtung von privaten Räumen eingesetzt. Vorteil: Sie erhitzen sich kaum, sparen Strom und können auch auf engstem Raum eingesetzt werden.

 

  • Energiesparlampen funktionieren wie verkleinerte Leuchtstoffröhren. Sie verbrauchen daher ebenfalls wenig Energie und halten sehr lange. Allerdings lassen sie sich nicht immer dimmen. Achtung: Wegen ihres Quecksilbergehaltes ist eine ordnungsgemäße Entsorgung wichtig.

 

  • LED-Lampen haben eine hohe Lebensdauer, entwickeln nahezu keine Wärme und verbrauchen besonders wenig Energie. Sie funktionieren mit Halbleiterkristallen, die in Verbindung mit Strom zu leuchten beginnen. Durch ihre geringe Größe lassen sie sich beinahe überall einsetzen und ermöglichen neue, nie dagewesene Designs – perfekt für alle, die sich Leuchten als ausgefallene Hingucker im Wohnzimmer wünschen. LEDs sind ebenfalls dimmbar und in vielen Farbtönen erhältlich. Im direkten Vergleich ist zwischen dem Licht einer LED und einer Glühlampe kaum noch ein Unterschied zu erkennen. Nachteil: der Preis. Viele LED-Lampen sind deutlich teurer als herkömmliche Leuchtmittel, weisen aber auch eine deutlich längere Lebensdauer auf.

Blendfreiheit: nicht ins Licht gucken

Beobachten Sie vor der Lichtplanung Ihre häufigsten Blickrichtungen, um so später Direkt- oder Lichtreflexionen zu vermeiden. Beim Kauf neuer Leuchten sollten Sie stets auf abgeschirmte Leuchtmittel achten, da der direkte Blick in ein Beleuchtungsmittel irritiert. Besonders bei Pendelleuchten, die zum Beispiel über dem Esstisch hängen, sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass die Lichtquelle für Ihre Nutzung abgeschirmt ist. Sonst droht unangenehmes Augenkneifen beim Abendessen.

Auch Leuchtmittel gibt es bereits blendfrei: Sie sind mit einem Kopfspiegel abgeschirmt. Dieser kann Silber- oder Goldfarben sein, aber auch mattschwarz. Besonders in Leuchten ohne Schirm sind sie ideal – darunter zählen einige Exemplare des sogenannten Industrie-Designs, also der ansprechenden Formgebung technischer Gerätschaften für die Massenproduktion.

 

Dimmen: weil weniger mehr ist

Sie bieten ultimative Flexibilität: Mit Dimmern können Sie Ihre Lichtquelle so anpassen, wie es für Sie gerade passt. Ob Candle-Light-Atmosphäre beim Abendessen oder Malen mit den Kindern am selben Esstisch – ein Dimmschalter macht beides möglich. Zudem lassen sich Dimmschalter oft nachrüsten. Wenn Sie also noch keinen haben, lohnt es sich, in einen zu investieren. Sie sollten beim Kauf des Dimmers nur darauf achten, dass er für die verwendete Leuchte bzw. für das eingesetzte Leuchtmittel geeignet ist.

Achtung: Nicht alle im Haushalt vorinstallierten Dimmer eignen sich auch für den Betrieb mit LEDs. Insbesondere Universaldimmer bereiten in Kombination mit LEDs häufig Probleme. Es gibt jedoch Spezialdimmer, mit denen sich auch Leuchtdioden dimmen lassen.

 

Human Centric Lighting – natürliche Lichtverhältnisse zu Hause

Es gibt Leuchten, die im Tagesverlauf und abhängig von der Jahreszeit die Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur ändern. So ein biologischer Lichteffekt kann etwa im Badezimmer besonders reizvoll sein. Damit werden Sie morgens beim Duschen wacher und können abends mit entsprechendem Licht eher entspannen. Dieses Lichtkonzept wird Human Centric Lighting genannt, kurz: HCL.

Es unterstützt den circadianen Rhythmus des Menschen: Kühles, flächiges Licht am Morgen hilft dabei, wach zu werden, warmweißes Licht am Abend macht müde. Das kann im kleinen Maße in allen Bereichen der Wohnung mit dimmbaren Leuchten oder Lichtquellen mit mehreren Lichtfarben erreicht werden. Ideal ist eine elektronische Lichtsteuerung, die den natürlichen Verlauf des Tageslichts in allen wichtigen Aspekten nachbilden kann, und auch Sommer- und Winterzeit berücksichtigt.

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Smarte Lichteinheiten

Licht lässt sich übrigens auch smart steuern: via App mit dem Smartphone oder per Sprachassistent. So können Sie Ihren Lichtrhythmus ganz individuell anpassen – wann Sie beispielsweise von einem imitierten Sonnenaufgangslicht geweckt werden sollen oder wann Ihre gemütliche Abendbeleuchtung automatisch erlischt, sollten Sie eingeschlafen sein.

Lichttherapie: gesund durch die richtige Beleuchtung

Die Wirkung von Licht auf den menschlichen Organismus macht sich die Lichttherapie ganz konkret zunutze: Die Bestrahlung mit hellem fluoreszierenden Licht mit einer Stärke von 2.500 bis 10.000 Lux, das physikalisch gesehen dem Sonnenlicht entspricht, therapiert beispielsweise psychische Erkrankungen – insbesondere die saisonal abhängige Depression. Ihre Wirkung entfaltet die Lichttherapie dabei vor allem durch die Aufnahme des Lichtes über die Netzhaut des Auges. Es gelangt so bis zu jenem Teil des Gehirns, der eine entscheidende Rolle als Impulsgeber für den circardianen Rhythmus spielt und damit auch für den Serotonin- und Melatonin-Ausschuss verantwortlich ist.

Mit Hilfe von UV-Licht können auch Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis wirksam behandelt werden. Eine spezielle Form davon ist die Phototherapie. Durch das UV-Licht werden verschiedene Entzündungszellen in der Haut gehemmt.

Infrarot-Licht wiederum lindert durch seine wärmende Wirkung Schmerzen und fördert die Durchblutung betroffener Körperstellen.

 

Ins rechte Licht gerückt

Wer weiß, wie Licht auf den Menschen wirkt, weiß auch, wie er es gezielt einsetzen kann. Unterstreichen Sie Stimmungen oder rufen Sie sie bewusst hervor. Wie bei allem ist auch hier die Abwechslung der Schlüssel zum Erfolg: Wer zu viele Stunden mit aktivierender tageslichtweißer Beleuchtung verbringt, endet schnell ausgelaugt. Sind Ihre Leuchtmittel jedoch zu warm und zu wenig hell, kommen Sie erst gar nicht richtig in Schwung.

Für eine ideale Beleuchtung der eigenen vier Wände muss nicht zwingend komplett neu gedacht werden. Oftmals reicht es schon, vorhandene Leuchten umzustellen oder sie mit idealen Leuchtmitteln zu bestücken. Nutzen Sie das Wissen über Licht, um sich in Ihrem Zuhause zu jeder Tageszeit wohlzufühlen.

In diesem Artikel
  • Haus & Garten
  • Haushalt
  • Umbau & Renovieren
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