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19. Februar 2019
von easyCredit

Tiefer, schneller, breiter – Tipps fürs Auto-Tuning

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Sebastian beim tunen seines BMW. pikselstock/Shutterstock.com

Hätten Sie’s gewusst? Der VW Käfer war eines der ersten getunten Autos. Wollte man in den 1950er-Jahren vor allem mehr Motorleistung herausholen, wurden die Fahrzeuge ab den 70ern zusätzlich optisch umgestaltet.  Und auch heute noch möchten viele kein Auto von der Stange, sondern etwas Individuelles, das auffällt. Kurvenräuber dank Sportfahrwerk oder der berühmte „böse Blick“ mit neuen Scheinwerfern? Im Car Tuning ist fast alles möglich. Aber ist auch alles erlaubt? Die Dos und Don’ts beim Auto-Tuning. Wir klären auf.

Sebastians BMW ist sein ganzer Stolz. Vor zwei Jahren hat er das 3er Coupé, Baujahr 2011, gebraucht gekauft und war wunschlos glücklich. Bis er online erstmals getunte Versionen seines Modells entdeckt.
Daneben wirkt seiner fast ein bisschen langweilig. Vielleicht könnte er sein Auto auch ein wenig auffrischen? Sebastian bestellt sich einen Tuning-Katalog und ist verblüfft, was von verbesserten Fahreigenschaften bis hin zur veredelten Optik alles möglich ist.

Was ist möglich beim Autotuning?

Motor-Tuning

Alles, was nachträglich die Leistung oder Effizienz erhöht, bezeichnet man als Motortuning. Liegt der Fokus auf kraftstoffsparenden Eigenschaften, wird vom sogenannten Eco-Tuning gesprochen.
Sportauspuffanlagen gewährleisten beispielsweise ein gleichmäßiges und schnelles Entweichen der Abgase. Sportendschalldämpfer sorgen hingegen für kräftigere Klangmuster.

 

Chip-Tuning

Wo früher noch geschraubt wurde, wird heute mittels Laptop die Motorelektronik einfach neuprogrammiert. Wichtig: Egal welches Fabrikat – das funktioniert nur bei modernen Motoren.

Dabei sind drei Varianten möglich: Entweder wird der Chip für die Motorsteuerung ausgetauscht oder eine neue Software überschreibt die alte Chipsoftware. Außerdem besteht die Möglichkeit eine „Black- oder Power-Box“ einzubauen. Hierbei wird dann ein weiterer Chip eingebaut.

Da Chip-Boxen dem Steuergerät bestimmte Situationen vortäuschen, kann es bei fehlerhafter Anpassung zu Motorschäden kommen. Generell sollte also ein Profi das Chip-Tuning übernehmen.

 

Fahrwerk-Tuning

Ein gewöhnliches Serienfahrwerk ist ein Kompromiss zwischen Fahrkomfort und Sportlichkeit. Durch Tuning des Fahrwerks erhält man ein sportlicheres Fahrverhalten.
Das beliebte Tieferlegen des Autos ist ebenfalls Teil des Fahrwerk-Tunings und erfolgt aus aerodynamischen Gründen.

Der Austausch von Rädern und Bremsen zählt ebenfalls zu dieser Kategorie. Autotuner können zum Beispiel optisch ansprechendere Felgen oder breitere Reifen verbauen. Diese Tuningmaßnahme ist so beliebt, dass viele Autohersteller sie sogar ab Werk anbieten.

 

Karosserie-Tuning

Hier geht es vor allem um optische Aspekte. Beliebte Maßnahmen sind Effektlackierungen, Front- und Heckspoiler oder Sportkühlergrille. Diese sind auch meistens für die Kfz-Zulassung kein Problem. Anders sieht es da bei umfassenden „Bodykits“ (Karosseriebausätzen) aus. Dabei handelt es sich um mehrere optisch aufeinander angepasste Bauteile. Typischer Umfang eines solchen Bausatzes sind Front- sowie Heckstoßstange und passende Seitenschweller. Auch weitere Teile wie Spoiler oder Lufteinlässe können enthalten sein.

Während manche bewusst eine optische Nähe zum Serienmodell bewahren, verändern „Extrem-Bodykits“ die Fahrzeugoptik sehr stark. Oftmals ist dann das Original-Fabrikat kaum mehr zu erkennen. Aktuell angesagt sind die sogenannten „bolt-on overfenders“. Frei übersetzt bedeutet das „angenietete Kotflügelaufsätze“. Hierbei handelt es sich um extreme Breitbauten.
Unbedingt beachten: Die meisten Veränderungen am Fahrzeug müssen vom TÜV abgenommen werden.

 

Exterieur-Tuning

Ebenfalls sehr beliebt ist das Tuning der Beleuchtung. Die Möglichkeiten hierfür sind zahlreich, jedoch zulassungsfähig sind nicht alle davon. Im Zweifelsfall sollten Tuner Rücksprache mit einem Prüfsachverständigen halten. Weiterhin gehören zum Exterieur-Tuning auch Anbauteile wie Sportscheibenwischer oder Sportaußenspiegel.

Eine einfache Tuningmaßnahme ist das Anbringen von Glasfolien. Sogenannte Privacy-Folien schützen gegen Blicke nach Innen und Sicherheitsfolien können sogar vor Aufbruch und Diebstahl schützen. Mit farbigen Folien lässt sich die Optik der Scheiben zwar aufpeppen, jedoch ist zum Beispiel das Bekleben der Windschutzscheibe nur eingeschränkt erlaubt.

 

Interieur-Tuning

Auch das Innenleben des eigenen Autos lässt sich vielfältig verändern. Möglich sind dabei Sportlenkräder, LED-Interieur- und Tachobeleuchtungen, Sportsitze, spezielle Fußmatten, Neulackierungen des Armaturenbretts, und vieles mehr.

Mit diesen Prüfsiegeln sind Sie auf der sicheren Seite:

Erlaubt ist, was gefällt und der Straßenverkehrs-Zulassungsordnung (StVZO) entspricht. Mit diesen Prüfsiegeln sind Sie auf der sicheren Seite:

  • Teilegutachten (TGA)
  • Allgemeine Betriebserlaubnis für Fahrzeugteile (ABE)
  • Allgemeine Bauartgenehmigung (ABG)
  • EG- oder ECE-Genehmigung
  • Nachträge oder Auszüge aus der Fahrzeuggenehmigung

 

Nach der Montage von Tuningteilen mit Teilegutachten prüfen amtlich anerkannte Sachverständige vom TÜV, ob die Teile richtig montiert und die vorgegebenen Beschränkungen oder Auflagen eingehalten wurden. Der ordnungsgemäße Einbau wird Ihnen dann mit einer „Anbaubescheinigung“ bescheinigt.

Was kostet ein Auto-Tuning?

Sebastian möchte gerne neue, schnittigere Felgen für seinen BMW. Damit das Gesamtbild stimmt, will er seinen Wagen zusätzlich tieferlegen lassen. Dafür benötigt er ein neues Fahrwerk mit Sportfedern und Sportstoßdämpfern. Für satte Fahrgeräusche soll eine hochwertige Sportauspuffanlage eingebaut werden. So kommt er schnell auf eine Gesamtrechnung von 3.500 Euro für sein neues Traumauto. Soviel hat er gerade aber nicht übrig. Deshalb schließt Sebastian einen easyCredit-Ratenkredit über 12 Monate ab.

Generell variieren die Kosten für ein Auto-Tuning stark. Manche Werkstätten haben sich auf Tunings spezialisiert und tunen für ihre Kunden das individuelle Traumauto. Versierte Bastler können viele Arbeiten aber auch selbst übernehmen und sparen so Bares. Ein guter Kompromiss ist der Gang zur DIY-Werkstatt. Dort sind für eine günstige Nutzungsgebühr alle nötigen Arbeitsgeräte vorhanden und es sind meistens Fachleute vor Ort, die bei Fragen weiterhelfen können.

Bitte beachten: Ein getuntes Auto „Marke Eigenbau“ kann eine erhebliche Wertminderung bedeuten. Denn Fahrzeuge mit sehr speziellen Umbauten lassen sich oft schwer weiterverkaufen. Außerdem sollten sich Hobby-Tuner genau über die Straßenverkehrsordnung informieren. Bei unsachgemäßen Umbauten ist nämlich die Kfz-Zulassung gefährdet! Im Zweifelsfall sollte ein Prüfsachverständiger der zuständigen Prüfstelle kontaktiert werden. Dieser kann am besten einschätzen, ob das geplante Autotuning zulässig ist.

Wo erhalte ich Tuning-Bauteile?

Tuning-Kataloge:
Diese Fachkataloge bieten eine gute Übersicht und eignen sich vor allem für eine erste Orientierung. Bei Sonderangeboten können Schnäppchenjäger hier auch sehr preiswerte Teile ergattern.

 

Online-Handel:
Hier ist der Preisvergleich zwischen einzelnen Händlern sehr leicht. Aber hüten Sie sich vor unseriösen Angeboten! Billige Bauteile aus dem Ausland sind in Deutschland oft nicht zulässig, da diese die hiesigen Sicherheitsbestimmungen nicht erfüllen.

 

Online-Foren:
Da viele Hobby-Tuner ihre Ausstattung immer wieder ändern, finden Sie hier oft gut erhaltene Schnäppchen. Manchmal werden hier auch Sammelbestellungen organisiert, um Rabatte zu erhalten.

Dank Finanzreserve sind zusätzliche Kosten kein Problem

Nachdem Sebastian sich gut informiert und seine Bauteile gekauft hat, verbringt er das ganze Wochenende in der Werkstatt seines besten Freundes Marko. Der ist glücklicherweise Kfz-Mechaniker im familieneigenen Betrieb. Als sie fertig sind, ist Sebastian aber nicht zufrieden: Die Frontsitze kommen ihm jetzt bieder vor. Da müssen unbedingt ein paar Neue her. In einem Auto-Tuning Forum bietet ein Mitglied tolle Ledersitze für 950 Euro an. Die muss Sebastian unbedingt haben! Diese zusätzlichen Kosten hat er aber nicht einkalkuliert. Gut, dass er bei seinem easyCredit auch die Finanzreserve mit abgeschlossen hat. So kann er seinen Kredit ohne Papierkram mit nur einem Klick erweitern. Die neuen Sitze bauen Marko und Sebastian schon am nächsten Wochenende ein.

 

In diesem Artikel
  • Auto
  • Mobilität
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