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Einkommensschutz
Ihre Absicherung vor finanziellen Einbußen durch Scheidung

Auch wenn eine Scheidung das persönliche Gleichgewicht gefährdet, sollte Ihr Einkommen nicht betroffen sein. Sichern Sie Ihre Stabilität durch einen Einkommensschutz.

Alle Infos im Überblick*

  • Leistung
  • Nachweise
  • Bedingungen
  • Voraussetzungen
  • Leistungsausschluss

Eine Ehe kann aus vielen Gründen scheitern, die Auflösung einer Lebenspartnerschaft ebenso viele Ursachen haben. Doch während Sie Ihre persönliche Situation unter dieser Umstellung bewältigen, sollten Sie sich Ihrer finanziellen Stabilität sicher sein. Damit Sie der Erfüllung Ihrer Zahlungspflichten nachkommen und Ihr wirtschaftliches Gleichgewicht beibehalten können, schützt Sie der Einkommensschutz mit einer einmaligen Zahlung.

Im Fall einer Scheidung oder der Aufhebung einer eingetragen Lebenspartnerschaft deckt Ihr Einkommensschutz die Einmalzahlung in sechsfacher Höhe der vereinbarten Leistungen. Nach einer sechsmonatigen Wartezeit nach Vertragsabschluss können Sie im Scheidungsfall so über eine Leistung von bis zu 6.000 Euro verfügen. Die einmalige Absicherung erfolgt dabei frei von Karenzzeit.

Um im Leistungsfall einer Scheidung oder der Aufhebung einer eingetragen Lebenspartnerschaft über die Zahlung verfügen zu können, benötigen wir entsprechende Nachweise. Dies bezieht sowohl die unmittelbare Benachrichtigung in Textform als auch einen Nachweis des Versicherungsfalls ein. Letzteres kann in Form des Scheidungsurteils beziehungsweise des Urteils über die Aufhebung der eingetragenen Lebenspartnerschaft eingereicht werden. Diese müssen jeweils einen Rechtkraftvermerk sowie Beleg über Beginn und Ende des Trennungsjahrs enthalten, beispielsweise mittels eines Scheidungs- oder Aufhebungsantrags.

Zum Abschluss Ihres Einkommensschutzes wird eine rechtlich wirksam geschlossene Ehe oder eingetragene Lebenspartnerschaft vorausgesetzt. Darüber hinaus müssen vollständige sowie pünktliche Zahlungen der Beiträge erfolgen. Diese sind monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich zu vereinbaren, der Erstbeitrag ist hingegen mit Vertragsschluss zu entrichten.

Um den Einkommensverlust auszugleichen, erfolgt die Zahlung im Fall einer Scheidung oder der Aufhebung einer eingetragen Lebenspartnerschaft. Voraussetzung der Leistung ist die innerhalb der Vertragslaufzeit erfolgte und nach Paragraph 1564 des Bürgerlichen Gesetzbuches rechtskräftige Scheidung. Dies gilt gleichermaßen für eine nach Paragraph 15 aufgehobene, eingetragene Lebenspartnerschaft während der Laufzeit.

Es besteht kein Versicherungsschutz, wenn das Trennungsjahr zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses oder innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit begonnen hat. Sollte das Scheidungs- oder Aufhebungsverfahren zur Lebenspartnerschaft bereits gerichtlich anhängig gewesen sein, besteht ebenfalls ein Leistungsausschluss.

*Bei den Informationen handelt es sich lediglich um einen kurzen Überblick. Die vollständigen Informationen finden Sie in den vorvertraglichen Unterlagen und in den Vertragsunterlagen.

Ihre Vorteile
auf einen Blick

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Für unvorhersehbare Ereignisse im Leben

Damit Sie schöne Überraschungen, aber auch finanzielle Einschnitte bewältigen können.

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Individuelle Empfehlungen

Der umfassende Schutz ist ganz auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

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Anpassung an persönliche Situation – auch während der Laufzeit

Ihre Situation kann sich ändern – wir gewährleisten die Flexibilität, die sie benötigen.

In nur drei Schritten zu Ihrem Einkommensschutz

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1. Absicherung prüfen

Prüfen Sie Ihre Absicherung auf Basis Ihres Einkommens und wesentlicher Beschäftigungsfaktoren. Sparen Sie sich dabei den üblichen Papierkrieg dank eines Vertrags, der vollständig online abzuschließen ist.

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2. Wunsch

Personalisieren Sie Ihren Einkommensschutz, die Absicherungshöhe, Zahlungen und Beratungspräferenzen ganz individuell.

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3. Unterlagen

Nach Erfassung Ihrer Kontaktinformationen erhalten Sie die Vertragsunterlagen und schließen Ihren Einkommensschutz ab.

Ihre Absicherung im Überblick

Arbeitsunfähigkeit

Wenn Arbeiten nicht möglich ist, schützen wir Ihre finanzielle Sicherheit.

Arbeitslosigkeit

Lassen Sie im Fall von Arbeitslosigkeit keine Versorgungslücken zu.

Kurzarbeit

Schützen Sie sich frühzeitig
vor den Auswirkungen der Kurzarbeit.

Elternzeit

Genießen Sie die schönste Zeit mit Ihren Kindern – frei von finanziellen Fragen.

Scheidung

Bewahren Sie auch im
Trennungsfall Ihre finanzielle
Sicherheit.

Wissenswertes

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Unerwartete Ereignisse können jeden treffen

Arbeitslosigkeit, Scheidung oder Elternzeit: Sowohl die guten als auch schweren Ereignisse im Leben können Einkommensverluste bedeuten. Mit Ihrem individuellen Einkommensschutz sichern Sie Ihre finanzielle Sicherheit in jedem Fall.

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Staatliche Unterstützungen sind oft unzureichend

Die staatliche Unterstützung zur Überbrückung von vermindertem Einkommen bietet meist nur unzureichenden Ersatz. Um finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, nehmen Sie Ihre Flexibilität mit einem Einkommensschutz selbst in die Hand.

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R+V: Ihr verlässlicher Partner

Damit Sie Einkommenslücken bewältigen können, brauchen Sie einen zuverlässigen Partner. Die TeamBank mit ihrem Produkt easyCredit ist der Experte für Liquiditätsmanagement in der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken.

Fragen und Antworten -
Das Wichtigste in Kürze

Was genau ist eine Einkommenslücke?

Wenn unerwartete Ereignisse Einfluss auf Ihre Einkünfte nehmen, können Einkommenslücken entstehen. Zu den einkommensmindernden Faktoren gehören mit Arbeitslosigkeit, Arbeitsunfähigkeit oder Kurzarbeit sowohl berufliche, im Zuge einer Scheidung oder Elternschaft aber auch private Ereignisse. Die entstehenden Einkommenslücken sollen durch staatliche Beihilfen, wie Arbeitslosen- oder Krankengelder, aufgefangen werden – oft ersetzen Sie das vorherige Einkommen jedoch nur unzureichend.

Je nachdem, wie groß die durch Einkommensausfälle erzeugte und nicht ausgeglichene Lücke ausfällt, können finanzielle Verpflichtungen nicht in Gänze bewältigt werden. Durch einen Einkommensschutz treffen Sie Maßnahmen, um sich gegen ungenügende Einkünfte und daraus resultierende Probleme zu abzusichern.

Wie hoch sollte der Betrag des Einkommensschutzes sein?

Wie hoch der Betrag sein sollte, der durch den Einkommensschutz gedeckt wird, hängt von Ihrem individuellen Nettoeinkommen ab. Wir ermitteln für Sie den Betrag, der das verminderte Einkommen bestmöglich ausgleichen kann. Auf diese Weise können Sie die Einkommenslücke mit bis zu 40 Prozent Ihres Nettoeinkommens, bis zu einem Maximalbetrag von 1.000 Euro, ausgleichen.

An wen wende ich mich im Leistungsfall?

Damit Sie schnellstmöglich eine Inanspruchnahme geltend machen können, wenden Sie sich im Leistungsfall direkt an die R+V Versicherung, die TeamBank oder melden sich in Ihrem Kundenportal. Die entsprechenden Kontaktdaten erhalten Sie bei Abschluss zusammen mit Ihren Vertragsunterlagen. Für eine schnelle und unkomplizierte Inanspruchnahme stellen Sie die entsprechenden Nachweise im Leistungsfall direkt zur Verfügung.

Kann ich meine Versicherung während der Laufzeit anpassen?

So unvorhergesehen die Ereignisse sind, die Einfluss auf Ihr Einkommen nehmen, so schnell kann sich Ihre individuelle Situation ändern. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen mit dem Einkommensschutz ein absolut flexibles Produkt zur Verfügung, das sie monatlich an Ihre Lebenssituation anpassen können. Ihre Einstellungen ändern Sie bequem und flexibel in Ihrem Kundenportal.

Über welche Laufzeit wird der Vertrag geschlossen?

Der Vertrag über Ihren Einkommensschutz wird für 12 Monate geschlossen und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn Sie nicht kündigen wollen. Ihre Einstellungen zum Einkommensschutz können sie hingegen monatlich und flexibel anpassen. Einmalig ist dabei der medienbruchfreie Abschluss: Frei vom üblichen Papierkrieg können Sie den Einkommensschutz vollständig und bequem online erledigen.

Wann beginnt der Versicherungsschutz?

Für die Versicherungsfälle von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit sowie im Fall einer Scheidung oder Aufhebung einer eingetragenen Lebenspartnerschaft beginnt der Versicherungsschutz sechs Monate nach Abschluss des Vertrags. Für den Versicherungsfall der Elternzeit beträgt die Wartezeit nach Abschluss des Vertrags zwölf Monate. Neben der Prämisse, dass alle Beiträge bezahlt wurden, gelten für die einzelnen Fälle Detailinformationen, die sie den jeweiligen Informationsseiten Ihres Leistungsfalles entnehmen können.

Mit dem Einkommensschutz sichern Sie Ihr Einkommen auch für weitere Faktoren des Lebens ab.

Elternzeit

Stabilität für das Wichtigste im Leben: Mit einem Einkommensschutz sichern Sie in der Elternzeit das finanzielle Gleichgewicht für Sie und Ihre Familie.

  • Leistung
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  • Bedingungen
  • Voraussetzungen
  • Leistungsauschluss

Das Leben hält so manche Überraschung bereit. Doch mit der freudigen Nachricht vom Nachwuchs gehen auch finanzielle Abstriche einher. Durch einen individuellen Einkommensschutz bieten Sie Ihrer Familie die Stabilität, die sie benötigt. Schaffen Sie einen finanziellen Ausgleich und mehr Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind.

Erstmalig deckt ein Einkommensschutz auch die finanziellen Hürden schöner Ereignisse zuverlässig ab. Während der Elternzeit schließen Sie bis zu sechs Monate lang Einkommenslücken von bis zu 1.000 Euro. Die Wartezeit nach Abschluss des Vertrages beträgt dabei 12 Monate. Bei einem Einkommen, das vor der Elternzeit beispielsweise rund 2.000 Euro umfasste, beträgt das Elterngeld innerhalb der Elternzeit circa 1.300 Euro. Wenn Sie den Beitrag für die Einkommenslücke mit 700 Euro abgesichert haben, behalten Sie und Ihre Familie das vorherige Einkommen für sechs Monate bei – und genießen Ihre Elternzeit ohne finanzielle Sorgen.

Damit Sie in der Elternzeit möglichst schnell über die Leistungen verfügen können, benötigen wir eine Meldung über die Elternschaft sowie geeignete Nachweise. Zu diesem Zweck ist im Leistungsfall der Bescheid über den Bezug von Elterngeld einzureichen. Wird der Bezug mehr als drei Monate nach der Bewilligung gemeldet, so besteht erst mit Beginn des Monats der Mitteilung ein Anspruch auf Leistungen. Damit Sie die monatlichen Zahlungen aus Ihrem Einkommensschutz beziehen können, benötigen wir zusätzlich Einsicht in die Geburtsurkunde oder einen Nachweis zur Adoption.

Grundlage des Einkommensschutzes in der Elternzeit ist das Zusammenleben mit dem Kind, für das Elterngeld bezogen wird.  Abseits des gemeinsamen Haushaltes werden die eigenständige Betreuung und Erziehung des Kindes vorausgesetzt. Zudem besteht der Anspruch nur, wenn keine volle Erwerbstätigkeit mit einer Arbeitszeit von mehr als 30 Wochenstunden ausgeübt wird. Für Ihren Anspruch ist es zudem unumgänglich, einer pünktlichen und vollständigen Zahlung der Beiträge nachzukommen. Bei Vertragsabschluss ist unmittelbar der Erstbetrag zu entrichten, die Zahlung der weiteren Beiträge kann monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich vereinbart werden.

Damit Sie und Ihr Nachwuchs von den Leistungen des Einkommensschutzes profitieren können, müssen im Leistungsfall gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. So tritt Ihr Anspruch auf die monatlichen Zahlungen mit der Inanspruchnahme von Elternzeit in Kraft. Zudem werden der Bezug von Elterngeld nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz sowie ein Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland vorausgesetzt.

Im Umkehrschluss zu den Bedingungen und Vorrausetzungen besteht unter einigen Umständen ein Leistungsausschluss. So können keine Leistungen aus dem Einkommensschutz bezogen werden, wenn Sie kein Elterngeld erhalten oder keine Elternzeit in Anspruch nehmen. Auch die Ausübung einer vollen Erwerbstätigkeit von mehr als 30 wöchentlichen Arbeitsstunden führt zum Leistungsausschluss.

*Bei den Informationen handelt es sich lediglich um einen kurzen Überblick. Die vollständigen Informationen finden Sie in den vorvertraglichen Unterlagen und in den Vertragsunterlagen.

Arbeitsunfähigkeit

Wenn Arbeiten unmöglich wird, sollten Sie sich nicht um Ihr Einkommen sorgen müssen. Mit einem Einkommensschutz bewahren Sie bei Arbeitsunfähigkeit Ihre finanzielle Sicherheit.

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Etwa jeder vierte Deutsche scheidet aufgrund von Arbeitsunfähigkeit aus dem Erwerbsleben aus. Wenn Sie Ihren Beruf aufgrund von Krankheiten und Unfällen kurz- oder langfristig nicht mehr ausüben können, sichert eine entsprechende Versicherung Ihren Lebensstandard und bietet die beste Ergänzung zu Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Zum Schutz des finanziellen Gleichgewichtes deckt der Einkommensschutz bei Arbeitsunfähigkeit eine Einkommenslücke von bis zu 1.000 Euro im Monat ab. Ohne Wartezeiten nach Vertragsabschluss und innerhalb einer Karenzzeit von sechs Wochen erstreckt sich die Leistungsdauer über einen maximalen Zeitraum von 36 Monaten. Eine Anpassung der im Vertrag festgelegten Leistungen ist zu Ihrer Flexibilität jederzeit auf Antrag möglich.

Um die Einkommenslücke im Leistungsfalls möglichst schnell schließen zu können, muss die Arbeitsunfähigkeit unverzüglich, spätestens innerhalb von sechs Monaten nach Ihrem Eintritt mitgeteilt werden. Andernfalls besteht erst mit Beginn des Monats der Mitteilung ein Anspruch auf Leistungen. Die Anzeigepflicht gilt derweil auch bei der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit.

Zum Nachweis der Arbeitsunfähigkeit benötigen Sie einen entsprechenden Berichtsvordruck der R+V in Erst- und Folgebescheinigung sowie notwendige Unterlagen zur Prüfung der Leistungspflicht. Dazu zählen beispielsweise Berichte des behandelnden Arztes.

Zur Inanspruchnahme der Leistungen muss ein mindestens sechswöchiger Zeitraum ununterbrochener Arbeitsunfähigkeit bestehen. Zugrundeliegende Erkrankungen können sowohl psychischer als auch körperlicher Natur sein. Ebenfalls durch die monatlichen Leistungen der Versicherung gedeckt sind Fälle von unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit.

Neben der sechswöchigen Arbeitsunfähigkeit wird eine pünktliche Zahlung der Beiträge vorausgesetzt. Der erste Beitrag ist nach Abschluss des Vertrages zu entrichten, die weiteren Zahlungen können je nach Vereinbarung monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jahresweise entrichten werden.

Beim Abschluss der Versicherung zum Einkommensschutz erfolgt keine Gesundheitsprüfung – gewisse Fälle sind von der Leistung jedoch durch eine Ausschlussklausel ausgenommen. Dazu gehören beispielsweise Erkrankungen, die durch Drogen- und Alkoholmissbrauch ausgelöst, absichtlich herbeigeführt oder durch vorsätzliche Straftaten verursacht wurden. In den ersten zwei Versicherungsjahren sind auch Erkrankungen und Unfallfolgen ausgenommen, zu denen innerhalb der letzten 12 Monaten vor Beginn des Versicherungsschutzes eine Behandlung oder ärztliche Beratung erfolgte.

*Bei den Informationen handelt es sich lediglich um einen kurzen Überblick. Die vollständigen Informationen finden Sie in den vorvertraglichen Unterlagen und in den Vertragsunterlagen.

Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit kann jeden treffen – doch die finanziellen Folgen müssen es nicht. Ein Einkommensschutz ermöglicht Ihnen den Erhalt Ihres Lebensstandards.

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Wenn die Erwerbstätigkeit unerwartet wegfällt, bleiben finanzielle Verpflichtungen dennoch bestehen. Die staatlichen Unterstützungen reichen bei Arbeitslosigkeit jedoch meist kaum aus, um allen Zahlungen gerecht zu werden und mit dem Einkommen auszukommen. Mit einer geeigneten Absicherung gegen den Einkommensverlust schließen Sie die Lücke der gesetzlichen Zahlungen und bewahren sich Ihr finanzielles Gleichgewicht.

Im Fall von Arbeitslosigkeit deckt der Einkommensschutz für bis zu 24 Monate eine Einkommenslücke von monatlich bis zu 1.000 Euro. Nach einer an den Vertragsabschluss anschließenden Wartezeit von sechs und einer Karenzzeit von jeweils einem Monat sichern Sie sich so gegen Zahlungsschwierigkeiten und den Verlust Ihres Lebensstandards ab. Auch im Fall einer weiteren Phase der Arbeitslosigkeit erfolgt die Leistung nach erneuter sechsmonatiger Beschäftigung.

Im Leistungsfall benötigen wir entsprechende Nachweise, um Ihre Einkommenslücke schnell und effektiv schließen zu können. Neben einer unverzüglichen schriftlichen Mitteilung gehören dazu der Arbeitslosenbescheid sowie Belege einer aktiven Bemühung um erneute Beschäftigung.

Grundlage des Versicherungsschutzes ist ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis. Die Beschäftigung muss mindestens über einen Zeitraum von sechs Monaten bestehen und sich über eine wöchentliche Arbeitszeit von wenigstens 15 Stunden erstrecken. Ferner ist eine pünktliche und vollständige Zahlung der Beiträge erforderlich. Während der Erstbeitrag mit Vertragsabschluss zu entrichten ist, können die weiteren Zahlungen monatlich, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich vereinbart werden.

Um den Einkommensverlust auszugleichen, greift der Einkommensschutz in vielen Fällen unerwarteter Arbeitslosigkeit, die während der Vertragslaufzeit eintreten. Dazu zählen sowohl Kündigungen als auch Aufhebungsverträge, die aufgrund betrieblicher Erfordernisse ausgesprochen werden. Zu diesen gehören beispielsweise Betriebsschließung und -verlagerungen, Fusionen oder Umsatzrückgänge. Auch bei betriebs- und krankheitsbedingten Kündigungen sowie Aufhebungsverträgen, die zur Abwendung einer Kündigung wegen betrieblicher Erfordernisse geschlossen werden, greift der Einkommensschutz.

Nicht alle Fälle von Arbeitslosigkeit sind durch den Einkommensschutz versichert. Dazu zählen beispielsweise Aufhebungsverträge oder Kündigungen, die aus eigenem Antrieb oder aufgrund des Verhaltens erfolgten. Auch Kündigungen, die aufgrund einer Suchterkrankung ausgesprochen wurden, stehen unter Leistungsausschluss. Ferner sind saisonbedingte und periodisch wiederkehrende Arbeitsplatzverluste vom Versicherungsschutz ausgenommen. Der Einkommensschutz greift nur, wenn Sie bei Vertragsabschluss nichts von einer bevorstehenden Kündigung wussten, Sie noch keine Leistungen aus einer Arbeitsunfähigkeitsversicherung beziehen und die Kündigung nicht innerhalb der sechsmonatigen Wartezeit erfolgt.

*Bei den Informationen handelt es sich lediglich um einen kurzen Überblick. Die vollständigen Informationen finden Sie in den vorvertraglichen Unterlagen und in den Vertragsunterlagen.

Kurzarbeit

Eine unerwartete Kürzung der Arbeitszeit birgt erhebliche Abstriche für Arbeitnehmer. Damit Sie Ihre finanzielle Unabhängigkeit auch bei Kurzarbeit bewahren, hilft ein Einkommensschutz.

  • Leistung
  • Nachweise
  • Bedingungen
  • Voraussetzungen
  • Leistungsausschluss

Durch das Instrument der Kurzarbeit versuchen Unternehmen temporäre Veränderung, Auftragseinbrüche und andere Ereignisse nicht in Entlassungen gipfeln zu lassen. Für Arbeitnehmer geht die reduzierte Arbeitszeit jedoch auch mit einem­ reduzierten Gehalt einher. Staatliche Beihilfen kompensieren die Abstriche beim Einkommen meist nur unzureichend und so ist es am Arbeitnehmer, die Einkommenslücke zu schließen.

Zur Absicherung gegen die finanziellen Einbußen durch Kurzarbeit bietet der Einkommensschutz monatliche Leistungen von bis zu 1.000 Euro. Nach einer Karenzzeit von einem und einer Wartezeit von sechs Monaten ab Vertragsabschluss deckt die Versicherung einen maximalen Zeitraum von 24 Monaten. So können Sie die aus Kurzarbeit entstandenen Einkommenslücken innerhalb dieses zweijährigen Rahmens effektiv schließen.

Damit Sie Ihre Leistungen möglichst schnell erhalten und wir die Sachlage der Kurzarbeit prüfen können, benötigen wir eine zeitnahe Mitteilung sowie die entsprechenden Nachweise. Reichen Sie zum Vertragsabschluss Gehaltsabrechnungen oder Girokontoauszüge ein, mit denen der Empfang von Kurzarbeitergeld nachgewiesen werden kann.

Grundlage des Versicherungsschutzes zur Kurzarbeit ist ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis, das zum Abschluss seit mindestens sechs Monaten besteht. Die wöchentliche Arbeitszeit muss sich dabei auf wenigstens 15 Stunden belaufen. Zudem ist eine rechtzeitige und vollständige Zahlung der Beiträge erforderlich. Der Erstbeitrag ist unmittelbar nach Vertragsabschluss zu entrichten, während die weiteren Zahlungen jährlich, halbjährlich, vierteljährlich oder monatlich vereinbart werden können.

Die Voraussetzung zur Erbringung der Leistung ist die Zahlung von Kurzarbeitergeld und beginnt zum vereinbarten Zeitpunkt. Ferner wird die Entrichtung von Beiträgen zur gesetzlichen Arbeitslosenversicherung vorausgesetzt. Wurde die zu erbringende Mitteilung später als drei Monate nach dem Eintritt der Kurzarbeit getätigt, besteht der Anspruch auf die Versicherungsleistungen erst mit dem Beginn des Monats der Mitteilung.

Der Anspruch auf Versicherungsleistungen ist in einigen Fällen nicht gegeben. Sollten Sie beispielsweise innerhalb der letzten sechs Monate vor Vertragsabschluss bereits Kurzarbeitergeld erhalten oder beantragt haben oder ist ein Anspruch darauf entstanden, so besteht ein Leistungsausschluss. Dies gilt auch beim Erhalt von Saisonkurzarbeitergeld.

*Bei den Informationen handelt es sich lediglich um einen kurzen Überblick. Die vollständigen Informationen finden Sie in den vorvertraglichen Unterlagen und in den Vertragsunterlagen.

Wir sind gerne für Sie erreichbar!

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