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Von Annemarie Moltz unter:
Tipps und Tricks

Friends Using Smart Phone While Leaning Against WallErinnern Sie sich noch, wann Sie Ihr erstes Handy bekommen haben?

Es war ganz bestimmt nicht vor Ihrem 15. Lebensjahr und es war ein einfaches Handy, mit dem Sie telefonieren, SMS schreiben und ganz eventuell noch Fotos machen konnten.

 

Die Zeiten haben sich geändert, definitiv! Alle, die Kinder im Jugendalter haben, wissen, dass eigentlich ab dem neunten Lebensjahr ein Handy Thema für die Kleinen ist. Ein Smartphone wird bei den meisten ab dem 12. Lebensjahr eingefordert.

 

Wie halten Sie es mit diesem Thema? Haben Sie Angst, Ihre Kinder zu früh mit Mediengeräten in Kontakt zu bringen?

Aufklärung, Regeln und das Vermitteln eines bewussten Umgangs sind Dinge, die Sie unbedingt beachten sollten. Hier ein paar Infos und Tipps von Experten, die das Leben von Jugendlichen mit Smartphones etwas sicherer machen und vielleicht ein paar Fragen beantworten:

 

1. Vor dem 12. Lebensjahr brauchen Kinder kein Smartphone! Eigentlich sollten sie auch gar nicht viel mit Smartphones in Berührung kommen, sondern das reale Leben kennenlernen.

 

2. Wann das Kind das Smartphone oder Handy nutzen darf, sollte ganz klar und ohne Ausnahmen vereinbart sein. Die Regeln sollten ruhig etwas strenger sein, gelockert werden können sie nach und nach immer noch. Vielleicht einigt man sich auf 20 Minuten am Tag oder drei Stunden in der Woche.

 

3. Datenschutz ist ein Thema, dass Sie mit Ihren Kindern besprechen sollten, sobald diese in Berührung mit dem Internet kommen. Denn wenn Kinder darüber aufgeklärt sind, was bei Datenmissbrauch passieren kann, sind sie vielleicht den Gefahren bewusst und eventuell vorsichtiger.

 

4. Finden Sie gemeinsame Termine und Aktivitäten mit Ihren Kindern, bei denen Handys und Smartphones keinen Platz haben. Beim Abendessen, beim Sonntagsausflug, bei Treffen mit Freunden – hierbei wird das Smartphone nicht angerührt. Denn so merken Ihre Kinder, dass es schön sein kann mal „abzuschalten“.

 

Smartphones sind natürlich auch eine sinnvolle Unterstützung für Jugendliche. Gute Lern-Apps können anregen und helfen. Aber auch hier sollte man aufpassen, dass es in einem angemessenen Zeitrahmen tatsächlich beim Lernen bleibt.

 

Die spannendste Herausforderung dabei ist es, sich selbst an diese Regeln halten. Wenn Sie einen angemessenen und geregelten Umgang mit Mediengeräten vorleben, werden es Ihre Sprösslinge Ihnen nachmachen.

 

Weiter Tipps für den richtigen Umgang von Jugendlichen mit dem Handy finden Sie z.B. vom Kinder- und Jugendschutz Nürnberg hier.