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Von Marco Kreyer unter:
LiquiditätsmanagementTipps und Tricks

Erstens kommt es anders. Und zweitens als man denkt. Erst bleibt das Auto stehen und weigert sich, auch nur einen Meter weiterzufahren. Dann verabschiedet sich die Waschmaschine und hinterlässt nur einen (tränen-)überfluteten Fußboden. Und auf dem Girokonto ist gerade Ebbe, da vor zwei Tagen sämtliche Versicherungsbeiträge für 2016 abgebucht wurden. Willkommen im Jahr 2016!

 

Zum Glück gibt es für solche Fälle ja den Dispo. Wenn es finanziell mal eng wird, kann man sein Konto kurzfristig überziehen und sich somit Geld von seiner Bank quasi automatisch leihen. Schwierig wird es, wenn der Dispo schleichend immer weiter ausgereizt und damit zum Dauerzustand wird. Schnell gerät der Kunde von der VERschuldung in die ÜBERschuldung. Hinzu kommt, dass die Zinssätze für den Dispo-Kredit häufig höher sind als bei alternativen Kredit-Angeboten.

 

Deshalb ist es sinnvoll, sich Gedanken zu einer Umschuldung zu machen, z.B. mittels eines Ratenkredites. Die Europäische Union (EU) möchte Banken und Sparkassen verpflichten, Kunden, die dauerhaft im Dispo stecken, zu kostengünstigen Alternativen zu beraten. Aus diesem Grund hat die EU eine entsprechende Richtlinie (Wohnimmobiliarkreditrichtlinie) erlassen und den Mitgliedsstaaten bis zum 21. März 2016 Zeit gegeben, diese Vorgabe in nationales Recht zu übersetzen. Eine sinnvolle und überaus verbraucherfreundliche Idee. Noch wichtiger ist es aber sicherlich, erst gar nicht in die Dispo-Falle zu kommen.

 

Folgende Tipps sollen helfen, den Dispo tatsächlich nur im Notfall zu nutzen und nicht zum Dauerzustand werden zu lassen, damit man beim Blick auf die Kontoauszüge nicht nur rot sieht:

  • Nur im Notfall nutzen: Der Dispo kann kurzfristige Engpässe ausgleichen. Nutzen Sie den Dispo nicht für Konsumfinanzierungen. Hierfür gibt es andere Finanzierungsformen.
  • Null-Prozent-Finanzierungen meiden: Zinsfreie Ratenzahlungen werden heute fast schon in jedem Geschäft angeboten. Diese verlockenden Angebote können aber teuer werden, da sie zur zügellosen Verschuldung einladen. Denn mehrere Finanzierungen parallel summieren sich schnell zu einer großen monatlichen Belastung für das eigene Budget. Man verliert schnell den Überblick über die eigenen Verbindlichkeiten. Besser ist es, sich ausführlich über Finanzierungsmöglichkeiten bei seiner Hausbank beraten zu lassen. Der eigene Kundenberater findet die bestmögliche Lösung.
  • Lieber VORsparen statt NACHsparen. Oder mit anderen Worten: kein Geld ausgeben, das man nicht besitzt. Allerdings gibt es immer Situationen, in denen es nicht möglich ist, die Summe erst über einen längeren Zeitraum anzusparen. Das Auto muss sofort repariert werden und auch ohne Waschmaschine wird die eigene Garderobe schnell ausgereizt. In diesen Fällen ist es eben doch notwendig, sich Geld zu leihen. Wenn der Kredit über einen längeren Zeitraum gehen sollte (mindestens zwölf Monate), empfiehlt sich meistens ein Ratenkredit. Denn dieser ist nicht nur oftmals günstiger, sondern auch noch individueller und für die eigenen Bedürfnisse planbar.

 

Übrigens: easyCredit bietet bei seinen Partnern, den Volksbanken und Raiffeisenbanken, eine faire und individuelle Beratung. Hier geht es zum Vertriebsstellenfinder.

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