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Von Annemarie Moltz unter:
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Der vierte Stern für DeutschlandJetzt sind wir tatsächlich im legendären Maracanã -Stadion in Rio Weltmeister geworden. Nicht nur bei den deutschen Spielern und der Delegation herrschte Ausnahmestimmung, sondern auch in meiner heimischen WM-Arena. In den letzten Tagen überschlugen sich die Ereignisse und plötzlich sind wir schon Weltmeister!

In meinem letzten Beitrag haben wir mit Spannung noch das letzte Vorrundenspiel gegen USA vor Augen gehabt, welches wir knapp und verdient mit 1:0 gewonnen und somit den Gruppensieg gesichert haben. So weit so gut: im Achtelfinale traten wir gegen Algerien an. Auch für meinen Betreuerstab keine leichte Aufgabe. Ähnlich wie Joachim Löw, der dann im Lauf des Spiels Philip Lahm von der 6er Position wieder als rechten Außenverteidiger einsetzte, haben wir auch umgestellt und uns an die algerischen Fischspezialitäten getraut. Und zu guter Letzt haben wir so das Viertelfinale erreicht.

 

Ausgerechnet Frankreich! Das war insbesondere spannend, da wir einige deutsch-französische Paare im Freundeskreis haben. So aber waren Manuel Neuer und Co mehr gefordert als wir, da die Verköstigung des Fußballabends komplett in französische Hände gelegt wurde. Ein toller Abend, da unsere Freunde uns perfekt mit französischen Rindswürsten versorgt haben. Zum Glück auch das einzige Highlight aus französischer Sicht. Spielerisch und taktisch noch nicht herausragend, aber alles in allem ein verdienter Sieg, der uns das Traum-Halbfinale gegen Brasilien bescherte.

 

Die Freude war natürlich riesig mit Erreichen des Halbfinals und auch die Vorfreude auf die brasilianische Essenskultur, die in Verbindung mit der Rinderzüchtung sehr dem Steak und Fleischspießen zugeneigt ist. Der Klassiker Deutschland gegen Brasilien an einem kühlen und verregneten Abend konnte starten und entgegen allen Befürchtungen, es könne der letzte gemeinsame WM-Abend werden, wird dieses Spiel Fußballgeschichte schreiben. Die Eindrücke eines sensationellen 7:1 (in Worten Sieben zu Eins) Sieges über Brasilien werden unvergesslich bleiben.

 

Dann war es soweit: Finale gegen Argentinien. Ich muss zugeben, dass ich dann doch das erste Mal etwas Nervosität verspürt habe. Nicht nur im Maracanã  in Rio war der Andrang groß, sondern auch in unserer WM-Arena war trotz kühler Temperaturen und hoher Regenwahrscheinlichkeit alles bis auf den letzten Flecken besetzt. Da Argentinien neben seinen hervorragenden Fußballern wie Messi und Co auch für seine Rindersteaks bekannt ist, haben wir – Sie können es sich denken – auch wieder altbewährte Grillklassiker auf die Flamme gebracht. Der wahre Klassiker Deutschland gegen Argentinien konnte uns alles bieten was ein Weltmeisterschafts-Endspiel haben muss. Zwei hervorragend spielende Mannschaften, die sehr viel Emotionen und Herzblut einbrachten, gute Stimmung im Stadion und vor allem bei uns. Dann kam Götze und der Rest ist bekannt, wir sind Weltmeister.

 

Mein Tipp, das Deutschland Weltmeister wird, ging auf und auch die Entscheidung, die WM zu Hause im Garten beim eigenen Public Viewing mit Freunden zu verbringen anstatt nach Brasilien zu reisen war goldrichtig. Stellt sich nur noch die Frage, ob ich als Weltmeister zur Europameisterschaft 2016 nach Frankreich reise oder mit altbewährten Rezepten, meinem geliebten Grill den Titel aus dem Garten verteidigte. Mal sehen. Sie werden es erfahren.

 

 

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