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Von Annemarie Moltz unter:
AllgemeinTipps und Tricks

2015-11-06 Blog_Musikunterricht_klein„Mein Kind soll unbedingt ein Musikinstrument lernen!“ – das ist der Wunsch vieler Eltern für ihren Nachwuchs. Denn Musik hilft Kindern beim Lernen, da es die Aufmerksamkeit fördert, unterstützt die Kreativität und ist ein schönes Hobby. Leider ist es oft nicht umsonst.

 

Musikunterricht in einer Musikschule kostet bis zu 60 Euro monatlich. Privater Unterricht ist noch sehr viel teurer. Das sind Preise, die sich viele Eltern nicht leisten können oder auch wollen.

 

Aber warum ist Musikunterricht so teuer?

 

Private Musikschulen werden nicht staatlich bezuschusst, daher müssen alle Ausgaben für Personal und Anschaffungen auch finanziert werden. Neben den größten Kosten für die Lehrer ist natürlich auch die Anschaffung der Instrumente kostspielig, denn Leihinstrumente sind natürlich ein guter Grund für die Eltern, eine Musikschule zu wählen.

 

Manchmal sind sich Eltern ja auch noch gar nicht so sicher, ob die Musikleidenschaft ihres Kindes wirklich von Dauer ist. Daher ist es ein guter Weg, zuerst nur ein paar Stunden bei einem privaten Musiklehrer zu wählen. Dort bekommt Ihr Kind in vielen Fällen eine Einzelbetreuung und so kann natürlich ganz besonders auf das individuelle Lerntempo oder auch spezielle Fähigkeiten eingegangen werden. Andererseits fördert Musikunterricht mit vielen Kindern das Sozialverhalten und oft werden die kleinen Musikanten in der Gruppe zu besseren Leistungen animiert und haben auch mehr und länger Freude an ihrem Instrument.

 

Wenn Ihnen all dies aber zu aufwendig und zu teuer ist, können sie auch selbst Ihren Kindern ein Gefühl für Musik vermitteln. Auch wenn Sie denken, dass Sie nicht singen können – tun Sie es einfach! Denn Ihren Kindern ist es egal, ob Ihre Lieder zum Zähneputzen, Aufstehen oder Einschlafen in einer Oper aufgeführt werden könnten. Und mit etwas Übung werden Sie auch immer besser. Kinder werden beim Singen immer zum Mitmachen angeregt. Das fördert automatisch ihr Rhythmusgefühl und die Musikalität. Viele Kinder verlieren durch Gesang auch ihre Hemmungen vor Gruppen zu sprechen und überwinden ihr Lampenfieber. Gerade in der Vorweihnachtszeit können Sie mit Ihren Kindern fleißig Weihnachtslieder üben, die dann am Heiligabend unterm Baum vorgetragen werden. Gemeinsames Singen ist die vielleicht günstigste und sehr schöne Alternative zum klassischen Musikunterricht mit einem Instrument.

 

Wenn Sie sich nicht als Sänger versuchen möchten und eine Musikschule für Sie und Ihre Kinder nicht in Frage kommt, bietet YouTube ganze Reihen an Lehrvideos für Musikinstrumente. Das ist eine praktische, günstige und flexible Alternative.

 

Wofür Sie sich auch immer entscheiden oder entschieden haben: Wir wünschen Ihnen ganz viel Musik im Leben mit Ihren Kindern.