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Von Gastblogger unter:
Finanzielle Bildung

Taschengeld„Mama! Kann ich die Sticker haben? Mama? Bitte! Mamaaaaa!! Alle haben diese Sticker!“
Liebe Eltern, Sie wissen, wovon wir sprechen: Spätestens im Kindergartenalter erwacht das Konsumbewusstsein bei Ihren Kleinen. Kinder wollen haben und wissen auch ganz genau, was sie haben wollen. Klamotten, Spielsachen, später Konsolen oder Markenschuhe – die Wünsche der Kinder werden immer kostspieliger. Zwar wird Ihren Kindern mit steigendem Alter auch bewusst, dass das Geld nicht auf Bäumen wächst, oder unendlich zur Verfügung steht – aber der Druck bleibt: Wer dazu gehören will, braucht materielle, meist teure Dinge. Das beste Mittel dagegen: Kindern frühzeitig einen verantwortungsvollen Umgang mit Geld vermitteln.

Hier haben wir fünf Punkte zusammengetragen, die Sie bei diesem Weg hoffentlich unterstützen können:

 

1. Über Geld sprechen
Je nach Alter und Interesse sollte Ihr Nachwuchs ruhig über Gehälter und Ausgaben von Ihnen Bescheid wissen. Nur so lernen Kinder zu verstehen, was die Familie sich leisten kann und warum auf manche Einkäufe und Anschaffungen verzichtet werden muss. Je mehr Kinder in finanzielle Planungen einbezogen werden, umso stärker wird ihr Verständnis für den Umgang mit Geld.

 

2. Taschengeld
Ein wöchentliches Taschengeld bedeutet für Ihre Kinder die erste eigene  Budgetverantwortung. Klar, am Anfang werden die Kleinen all ihr Geld für Süßigkeiten auf den Kopf hauen – aber auch das ist eine wichtige Erkenntnis für Kinder: Wenn das Geld weg ist, ist es weg. So wird Haushalten gelernt.

 

3. Sparschwein
Sparen müssen die meisten Kinder erst lernen. Am einfachsten ist es, wenn das, was am Ende der Woche noch vom Taschengeld übrig ist, in ein Sparschwein gesteckt wird. Am Ende des Jahres wird das Geld aus dem Sparschwein auf ein Sparbuch gepackt und Sie können gemeinsam mit Ihren Kindern Wünsche aufschreiben, die mit dem Geld erfüllt werden sollen.

Taschengeld

4. Als Eltern sparen
Nur wenn Sie als Eltern verantwortungsvoll mit Geld umgehen, werden es auch Ihre Kinder lernen. Also, keine Frustkäufe oder teure Anschaffungen, die gänzlich überflüssig sind. Ein entspannter aber sparsamer Umgang mit Geld und Konsum zeigt Ihren Kleinen schon in frühen Jahren den richtigen Weg.

 

5. Geld allein macht nicht glücklich
Geld ist nicht alles! Kein Geld der Welt ersetzt Freundschaft, Liebe und Geborgenheit. Diese Grundeinstellung zum Konsum sollten Sie Ihren Kindern von Anfang an vermitteln. Dann steht dem gesunden Umgang mit den Finanzen nichts mehr im Wege.