easyCredit-Blog

Von Annemarie Moltz unter:
Produkte

Kreditkarten

 

 

 

 

Diese Erfolgsgeschichte begann vor über 100 Jahren: Der Autor Edward Bellamy  revolutionierte mit seiner Idee – eine kleine Papierkarte als Zahlungsmittel zu benutzen – die Entwicklung des Finanzmarktes.

 

1887 wurde das erste Mal von der Kreditkarte gesprochen – und das in einem Science-Fiction Roman. Bereits 1894 gaben Hotels dann in den Vereinigten Staaten Kreditkarten an „gute Gäste“ heraus. 1920 taten es ihnen die Mineralölkonzerne und Kaufhausgesellschaften gleich. Restaurantketten und Fluglinien starteten erst 1945 damit. Damals nannte man die Kreditkarte noch „Kundenkreditkarte“. Die erste Universalkreditkarte – die „Diners Card“ – wurde 1949 erfunden. Der Geschäftsmann McNamara entwickelte eine Karte, die das „Speisen auf Kredit“ in ausgewählten New Yorker Restaurants ermöglichte.  Als dann 1952 Alfred Bloomingdale dem „Diners Card Club“ beitrat, fand die Diners Card nicht mehr länger nur in den Bloomingdale-Kaufhäusern Akzeptanz, sondern auch in anderen Geschäften.

 

In den folgenden Jahren wurden die Kreditkarten stetig weiterentwickelt und immer wieder neu erfunden. Bis heute hält diese Erfolgsgeschichte an. Ob Visa, MasterCard, American Express oder Diners. Doch was gibt es eigentlich für Kreditkarten-Arten?

 

Chargekarte (Kreditkarte)

Sie ist die am häufigsten genutzte Kreditkarte in Deutschland. Die Kunden haben insbesondere den Vorteil, dass die Umsätze nur einmal im Monat vom Konto abgebucht werden. So wird dem Kunden ein zinsloser Kredit für den Zeitraum zwischen Bezahlung der Ware und Fälligkeit der Rechnung mit sehr kurzer Laufzeit gewährt. Vor allem bei Reisen ist sie sehr praktisch, weil sie weltweit akzeptiert wird. Jedoch sind die Jahresgebühren im Vergleich zu anderen Kreditkarten wesentlich höher und das Geldabheben ist nur eingeschränkt möglich.

 

Debitkarte

Die gängigste Debitkarte (von lat. debere ‚schulden‘, engl. debit ‚Soll‘, ‚Kontobelastung‘)  ist die Giro-Karte (früher EC-Karte genannt). Sie bietet die Möglichkeit Geld abzuheben – bei der eigenen Bank sogar kostenlos. Bei den Händlern und Dienstleistern wird sie gut akzeptiert. Die Zahlungen und Gebühren für das Abheben werden sofort, also ohne Zeitverzögerung, vom  Konto abgebucht.

 

Prepaidkarte (Guthabenkarte)

Die Prepaidkarte ist auch mit geringem Einkommen erhältlich, da keinerlei Bonitätsprüfungen oder Einkommensnachweise erforderlich sind. Das Guthaben lässt sich bequem per Online-Banking verwalten. Es ist aber nicht sofort nach dem Ladevorgang  der Karte verfügbar, sondern erst ein paar Tage später. Zudem fallen häufig Gebühren für das Aufladen und die Benutzung der Karte an. Akzeptiert wird sie weltweit.

 

Revolving-Kreditkarte

Hier ist Vorsicht geboten – denn die Revolving-Kreditkarte führt oft in die Überschuldung.  Die Rechnungen, die monatlich mit der Karte bezahlt wurden, müssen nicht in voller Summe an das Kreditinstitut zurückbezahlt werden – sondern nur ein kleiner Betrag. Das hat zur Folge, dass sich die Restbeträge, also die Schulden des Kunden, auf einem eigens dafür eingerichteten Kreditkonto häufen. Die Zinsen, die auf die Schulden anfallen, sind sehr hoch – teilweise bis zu 20 %, wobei  den Finanzinstituten hier keine Grenzen nach oben gesetzt sind.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit Kreditkarten?

 

Das könnte Sie auch interessieren:

Kauf mit Kreditkarte: Aber sicher doch

    Diskutieren Sie mit:

    * erforderlich (E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt)