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Von Annemarie Moltz unter:
AllgemeinHinter den Kulissen

Thailand_Renée4Wer kennt das nicht:  Manchmal ertappt man sich dabei, wie der Blick aus dem Fenster schweift und der Kopf voller Ideen ist, was man noch so alles tun könnte – wenn man doch nur die Zeit dazu hätte. Wieso nicht einfach diese Ideen in die Tat umsetzten? Warum nicht einfach mal für ein paar Monate was ganz anderes machen. Wer sich jetzt fragt, wie das gehen soll mit 30 Tagen Jahresurlaub, dem sei gesagt, das Zauberwort heißt Sabbatical. Einige Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern die Möglichkeit ein Sabbatical zu machen. Dabei ist es egal, ob man die Zeit zum Beispiel für soziales Engagement, Reisen, Wahlkampf oder einfach zum nichts tun nutzt.

 

Unsere Kollegin Renée hat die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich für drei Monate von ihrem Büroalltag verabschiedet. „Es war alles ganz unkompliziert“ erzählt mir Renée. Chef gefragt, die Zeit meiner Abwesenheit gut geplant, Wohnung untervermietet und Flugticket gebucht. Ein Monat Thailand und zwei Monate Neuseeland waren der Plan – alles andere hat Renée auf sich zukommen lassen. „Wenn man überwiegend alleine reist, lernt man sehr schnell andere Backpacker kennen, die einem Tipps für die Reise geben. So hat sich einfach alles ergeben“ berichtet Renée.

 

Der größte Helfer, neben den anderen Touristen, war Renées Smartphone. Landes-SIM-Card rein und ganz schnell konnte sie Zugverbindungen nachlesen, Flüge buchen und ihre Weiterreise planen.

 

Thailand_Renée3Renée hat sich ihren ganz persönlichen Wunsch erfüllt und ist nach drei Monaten in fremden Ländern völlig entspannt zurück nach Deutschland gekommen. Die Reise hat sie verändert, sagt sie. Heute sieht sie manches nicht mehr so kritisch, hat einen anderen Blick auf den Alltag und die damit verbundenen Probleme bekommen. Ihr eigener Fokus und die Einstellung zum Leben haben sich verändert. „Man wird offener durch so eine Reise und verbringt Zeit mit Menschen, die man sonst niemals im Leben getroffen hätte“ schwärmt unsere Kollegin.

 

Doch auch die schönste Reise geht mal zu Ende. „Das Zurückkehren in den Arbeitsalltag war komisch und hat ein paar Tage gedauert. Doch die Wiedersehensfreude mit den Kollegen hat es mir leicht gemacht.“

 

Renées Kollegen haben sich für sie gefreut und ihre Abwesenheit hat einem Trainee die Chance gegeben eine spannende Zeit in Renées Abteilung zu verbringen.

 

Ein kleines Opfer gab es natürlich. Renée hat für ihre dreimonatige Reise sechs Monate auf die Hälfte ihres Gehalts verzichtet. Drei Monate vor der Reise und während dessen. „Das war es Wert und ich würde es jeder Zeit wieder tun“ schließt Renée unser Gespräch.

 

Angesteckt von ihrer Begeisterung überlege auch ich nun, was ich schon immer mal machen wollte. Wer weiß, vielleicht sage auch ich bald zu meinen Kollegen: Ich bin dann mal weg…

 

Und Sie? Meinen Sie, das lässt sich mit Ihrer Arbeit arrangieren? Wären Sie mutig und Ihr Unternehmen flexibel genug?