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Gastbeitrag von Katja Sprick

151007 blog abends kochenLeib und Seele – das hängt zusammen wie Yin und Yang, Sonne und Mond, Freud und Leid. NEIN, Leid wollen wir vermeiden und es gibt ein paar Tricks, wie man sich nach einem langen Arbeitstag noch etwas Gutes gönnen kann ohne schlechtes Gewissen, wohltuend, selbst mit einem leeren Kühlschrank und nebenbei auch noch stressabbauend.


Wichtig ist: Wenn man nach Hause kommt, erst einmal in Ruhe die Schuhe aus- und Wohlfühl-Sachen anziehen und einen kurzen Augenblick innehalten, sich freuen nun zu Hause zu sein, Feierabend zu haben. Mit diesem kleinen Energieschub geht es dann an die Zubereitung des Abendessens.

 

Der kluge Mensch sorgt vor, daher sollte man immer einen Vorrat an haltbaren Nahrungsmitteln haben, auf den man zurückgreifen kann, wenn frisch Einkaufen nicht möglich war.

 

Hier eine kleine Liste für spontane Kochaktionen am Feierabend.

 

In der Vorratskammer: Kartoffeln, gestückelte Tomaten in Dose, Zwiebeln, Gemüsebrühe (ohne Glutamat!), Nudeln, Thunfisch in Dose (aus nachhaltiger Fischerei), gefrorener Lachs, gefrorener Spinat

 

Im Kühlschrank: Quark, Sahne, Parmesan, Feta-Käse

 

Bedingt haltbar sind: Karotten, Paprika, Zucchini, Hokkaido-Kürbis

 

Frische Kräuter: Im Topf, gefroren oder getrocknet, machen sie jedes Gericht frisch und schmackhaft.

 

Kartoffeln: Wem das Kochen von Kartoffeln zu lange dauert, der kann sich schon am Wochenende eine paar Pellkartoffeln mehr machen, diese sind im Kühlschrank locker 4 Tage haltbar und können zu allem kombiniert werden, z. B. zu Quark (mit Kräutern), überbacken mit Feta oder Parmesan oder als Beilage.

 

Soßen: Mit angedünsteten Zwiebeln lassen sich blitzschnell herrliche Soßen zubereiten, z. B. mit gestückelten Tomaten (wenn nicht frisch, dann aus der Dose) und ein wenig getrocknetem Oregano oder mit Thunfisch und Sahne. Über Nudeln und ein bisschen Parmesan drüber, fertig ist ein Stück Italien.

 

Kohlenhydrate (ohne): Wer es figurbewusst möchte, kann aus Möhren und Hokkaido-Kürbis, die sich ewig im Kühlschrank halten, unkompliziert mit etwas Gemüsebrühe und zum Schluss etwas Sahne eine wärmende gesunde und vor allem am Abend leicht verdauliche Suppe zubereiten. Ebenso einfach ist es, Paprika und/oder Zucchini mit Zwiebeln (und getrocknetem Thymian) zu dünsten und am Ende gewürfelten Feta mit in die Pfanne oder, statt Thymian, zum Schluss einige Blätter Basilikum dazu geben und Parmesan darüber hobeln.

 

Gefrorenes: Wer Spinat mag, hat schon mal einen großen Vorteil. Denn dieser ist schnell gemacht, super gesund, sehr lecker und kalorienarm. Am besten nimmt man den Spinat ohne Blubb. Wer es gerne cremig mag, gießt lieber selbst einen Schuss Sahne mit hinein. Alternativ schmeckt der Spinat auch sehr gut mit Olivenöl und Parmesanhobeln. Dazu kann man Nudeln oder Kartoffeln kochen oder auch mal nichts weiter. Wenn man mittags nur wenig gegessen hat, dann freut man sich am Abend auch einmal über etwas mehr. Lachs kann man entweder morgens zum Auftauen in den Kühlschrank stellen oder man wärmt ihn langsam in der Pfanne mit geschlossenem Deckel an. Passt zu fast allem, was oben beschrieben ist.

 

Zimt (aus Ceylon – Bioqualität): Das ist ein kleines Wundermittel. Er wärmt, hellt die Stimmung auf, enthält viele Mineralstoffe und wirkt antioxidativ etc. Einfach am späteren Abend in einen Tee oder ein Glas warme Milch (reicht auch mal als Abendessenersatz, um den Stoffwechsel zu entlasten), hinsetzen, umrühren, genießen.

 

Fazit: Selbst wenn der Kühlschrank leer ist, der Magen knurrt und die Restenergie nach einem langen Arbeitstag gering ist, geht es sehr einfach, schnell und wohltuend ein schmackhaftes und gesundes Abendessen zu bereiten. Wichtig ist, dass man mit seinen Gedanken ganz bei der Sache ist: wenn man kocht, dann denkt man ans Kochen und genießt den leckeren Duft, wenn man isst, freut man sich über das gute Gericht und lässt sich nicht ablenken (vom Telefon, Lektüre etc.). Und nach dem Essen sollte man noch ein wenig sitzen bleiben und das entspannte Gefühl genießen – wer das beherzigt, der erhält jeden Abend 1.000 Bonuspunkte auf seinem Gesundheitskonto.

 

eC_Gesundheit_1131Unsere Gastbloggerin ist Katja Sprick. Sie ist mit Leib und Seele für unser Gesundheitsmanagement zuständig und wird nicht müde uns an einen achtsamen Umgang mit uns selbst zu erinnern.