easyCredit-Blog

Von Annemarie Moltz unter:
Tipps und TricksUmzug und Renovierung

WärmebildkameraDie meisten Deutschen wissen genau, wie viel Benzin ihr Auto schluckt, aber nicht, wie viel Energiekosten sie für ihr Eigenheim aufwenden.

Vergleichen lohnt sich und das geht am besten mit den Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre.

 

Da die Winter unterschiedlich kalt sind, empfiehlt es sich den Jahresurchschnitt dieser drei Heizkostenabrechnungen als Anhaltspunkt zu nehmen. Am besten vergleichen lässt sich der Verbrauch in Kilowattstunden. Der Betrag wird dann durch die Wohnfläche in Quadratmetern geteilt. Auch der Einsatz einer Wärmebildkamera ist hilfreich, um  zu erkennen, wo eventuell Energie verloren geht.

 

Das Durchschnittshaus in Deutschland verbraucht übrigens rund 200 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr. Ab 120 Kilowattstunden sollte man tätig werden. Dabei bringen einfache Tätigkeiten bereits eine Ersparnis von bis zu zehn Prozent.

 

Energiekosten minimieren durch einfache, bauliche Maßnahmen:

 

  • Dämmung der Heizungsrohre
  • Programmierbare Thermostatventile
  • Wärmedämmung des Daches und der oberen Stockwerke
  • Wärmedämmung der Kellerdecke
  • Moderne Heizungspumpe
  • Innen- oder Außendämmung der Wandfassade
  • Einbau von Rollos, Jalousien oder Vorhängen

Solche Maßnahmen sind zwar mit Kosten verbunden, doch sie rechnen sich langfristig und die finanziellen Aufwendungen werden vom Staat durch Förderprogramme unterstützt. Die Idee dahinter: Je mehr sich eine sanierte Immobilie dem Neubaustandard annähert (Effizienzhaus 100) oder ihn unterbietet, desto kräftiger fällt die Förderung aus. Beim Effizienzhaus 70 etwa darf der Energieverbrauch nur 70 Prozent des Standards betragen, bei den Effizienzhäusern 55 oder 40 entsprechend noch weniger.

 

Wer energieeffizient bauen will, bekommt Zuschüsse von bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit. Für ein Effizienzhaus 55 gibt es obendrauf noch einen Tilgungszuschuss von 5 Prozent der Kreditsumme, beim Effizienzhaus 40 sind es 10 Prozent. Die übrigen Kosten kann man dann ganz einfach finanzieren.

 

Neugierig geworden? Im dritten Teil unserer Serie Energiesparhäuser gehen wir noch mal genauer auf die vielen Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung ein. Wir sind schon neugierig wer zum Energiesparer geworden ist und uns berichten kann.

 

Das könnte Sie auch interessieren:
Energiesparhaus – wenn Nachhaltigkeit sich auszahlt


  1. Florian Beck sagt am 14. Januar 2014:

    Danke! Es freut mich, dass der Beitrag hilfreich war. Weitere Tipps folgen in Kürze im dritten Teil.

  2. Heimo Bucerius sagt am 13. Januar 2014:

    Hallo!
    Ich finde den Beitrag super. Die Tipps haben mir sehr geholfen.
    Grüsse Heimo!

Diskutieren Sie mit:

* erforderlich (E-Mail-Adresse wird nicht angezeigt)