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republicaHier kommen sie alle zusammen: Online-Aktivisten, Liebhaber von Wohn- oder Familienblogs, digitale Revolutionäre, Mediengurus oder Supernerds. Auf der republica. In dieser illustren Runde finden sich natürlich auch Finanzblogger und Kollegen aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ein.

 

Aber was steckt hinter dem größten Social Media Konferenz Europas? Sie bietet einen Ausflug in die digitale Gesellschaft und startet den Versuch, das Internet und die Gesellschaft besser zu verstehen – mit all seinen Facetten.

 

Was waren die Sahnestückchen auf diesem Event:

 

Selbstredend war die Veranstaltung von Sacha Lobo für die meisten ein gesetzter Termin. Da wird’s jetzt politisch. Vorbei die Zeiten mit dem kuscheligen Internet – der deutsche Vorzeigeblogger – quasi die Mutti aller Blogger – fordert in Zeiten von NSA-Affäre und Co mehr Engagement und Einsatz für die Netzpolitik. Zu Recht. Nur teilen und liken reicht eben häufig nicht.

 

 

Nicht mehr neu aber immer noch spannend ist die Diskussion über aussterbende Tageszeitungen, leidende Redakteure und unter Druck stehende Verleger. Sehr beeindruckend fand ich den Vortrag von Constantin Seibt zum Online-Journalismus. Der versteht sein Handwerk. „Zeitung muss neu gedacht werden. Als Expeditionsteam in die Wirklichkeit.“ oder

 

„Ein Profi recherchiert in zwei Richtungen. Nach außen: die Fakten. Nach innen: in sein Herz.“ Aber sehen Sie selbst.

 

 

 

Die Session von Teresa Bücker Burnout and Broken Comment Culture war auch ein weiteres Schmanklerl – sehr ruhig, in der Botschaft aber präzise. Sie präsentierte anschaulich wie Online-Aktivismus die Menschen aufreiben kann, warum die Diskussionskultur im Netz häufig so problematisch ist und die Aktivisten daran ausbrennen. Ein Plädoyer für den sorgsameren Umgang im Netz.

 

 

Wahrscheinlich meistbesucht war einer der seltenen Auftritte von Wikileaks-Mitarbeiterin Sarah Harrison. Die Aktivistin begleitete den US-Whistleblower Edward Snowden auf seinem Flug von Hong Kong nach Moskau.

 

Sie forderte politisches Asyl für Snowden in Deutschland und rief die Besucher zur Unterstützung auf. Sie setzte sich für ein internationales Abkommen ein, Whistleblower eines anderen Landes aufzunehmen.

 

 

 

 

Viele schöne Häppchen gab es auch abseits der großen Bühnen. Die Diskussion über Lifestyle-Blogs, in denen es salopp gesagt um Essen, Anziehen und Co geht. Von „Fernwärme im Internet“ war die Rede – als auch von der Lust auf ästhetische Bilder beim Flanieren durch Instagram-Bilder-Welten.

 

 

Ein schöner Abschluss auch das Finance Meet and Greet – darunter viele Kollegen aus der Genossenschaftlichen FinanzGruppe. Patchwork eben.

 

 

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