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LebkuchenFür Backliebhaber ist die Weihnachtszeit so etwas wie die Champions-League für den Fußball-Fan: da laufen sie zur Hochform auf und zaubern Lebkuchen oder Vaniellekipferl in wildesten Kreationen. Kein Wunder, dass unser Freund – der Bausparfuchs – zur Blogparade „Weihnachtsbäckerei“ geladen hat. Schöne Idee – sollte man meinen. Als wir das Thema in der Social Media-Runde vorgestellt haben, war die Reaktion dann allerdings betretenes Schweigen. Aber dann meldet sich unser Werkstudent Jewgenij zu Wort: „Ich hab gestern gebacken.“ („Puh, endlich einer. Damit steht ja der Kandidat“). „War allerdings ein kleines Destaster.“ („Macht gar nichts. Absolutes Verständnis.“). So, it’s your turn Jewgenij!

 

Gastbeitrag von Jewgenij

„In der vorweihnachtlichen Zeit hat mich die Lust gepackt etwas selber zu backen. Nach kurzer Recherche in den Unmengen von Rezepten, die man so im Internet findet, habe ich mich rasch für die Elisen Lebkuchen entschieden. Warum die Lebkuchen? Als Nürnberger wollte ich einfach wissen, ob die hausgemachten Elisen Lebkuchen mit den „echten“ Nürnberger Elisen Lebkuchen mithalten können oder vielleicht sogar noch besser schmecken.

JewgenijDie Angabe der Schwierigkeitsstufe „normal“ habe ich mit meinen Fähigkeiten für realistisch eingestuft und auch die Zubereitungszeit von einer Stunde hat gut geklungen. Nachdem alle Zutaten besorgt waren, ging es an das Kleinhacken von getrockneten Feigen, Rosinen und weiteren Köstlichkeiten. Nach kurzer Zeit waren alle Zutaten in die richtige Form gebracht und zusammen in einem großen Topf gemischt. Die Masse sollte dann einen Tag lang stehen bevor sie auf die Oblaten und in den Ofen kommt. Soweit so gut – doch dann kam die eigentliche Schwierigkeit bei dem ganzen Vorhaben: nach dem kurzen Aufenthalt im Backofen sollten die 100 (!) kleinen Lebkuchen alle mit Schokolade bedeckt werden.

Nach einer Schokoladenexplosion in der Mikrowelle und einer gefühlten Ewigkeit waren die Lebkuchen dann mit Schokolade bedeckt. Et voila – da waren meine ersten selbstgebackenen Lebkuchen fertig! Ich habe gelernt, dass zwar nicht alles beim ersten Mal von Beginn an sofort funktioniert, aber auch, dass es sich auf jeden Fall lohnt. Alle, die von meinen Lebkuchen probiert haben, fanden diese superlecker. Somit war mein Ziel erreicht und Spaß gemacht hat es auch.

 

Falls Sie auch Lust haben, sich an den Elisen Lebkuchen zu versuchen, hier der Link zum Rezept.

 

Aus meiner Erfahrung würde ich Ihnen aber empfehlen größere Oblaten (8 – 10 cm) zu nehmen. Damit haben Sie dann weniger Streichaufwand und die Sauerei mit der Schokolade fällt geringer aus. Viel Spaß beim Ausprobieren!“