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Von Gastblogger unter:
AutoTipps und Tricks

…und jede Menge Abenteuerlust.

Das hat’s gebraucht, bis mein Mann und ich entschieden haben, uns einen „Lebens-Traum“ zu erfüllen.  Wie es dazu kam?

Unsere Hochzeit ist schon eine ganze Weile her und in unseren 8 Jahren Ehe hatten wir es irgendwie nie geschafft, unsere Traum-Hochzeitsreise nach Neuseeland zu machen. Ständig kamen private oder berufliche Dinge dazwischen und man reist schließlich ungern nur für 2 Wochen einmal um die halbe Welt.
Nach einer Juicy-Camper Reise (Mini-Van) in die USA hatten wir bereits erste Erfahrungen gesammelt mit einem Reise-Leben im Auto und Ende 2015 war es endlich so weit, dass wir unsere Neuseeland Hochzeitsreise Realität werden lassen wollten und konnten. Dass wir nicht – wie zuvor in den USA – in einer Camper-Sardinenbüchse unterwegs sein wollten, machte mir mein Mann Gregor sehr schnell klar. Da man in diesem Van immer den Inhalt aus- und später wieder einräumen muss, um ihn zum Schlafmobil umzubauen oder hinten im Heck die Küche (bei geöffneter Heckklappe) nutzen zu können, ist man extrem wetterabhängig. Für Neuseeland mieteten wir uns daher ein 7,10 m langes Mobile Home, mit allem Nötigen an Bord, so waren wir für (fast) alle Klimazonen von Nord- bis Südinsel bestens gerüstet und konnten uns unabhängig bewegen.

camper

Nun, das wird jetzt zwar kein Neuseeland-Reisebericht, aber diese Erfahrungen in unglaublich beeindruckender Natur, an unglaublichen Flecken dieser Erde, dieses unbändige Freiheits-Gefühl, waren im Sommer 2016 der ausschlaggebende Grund für unsere persönlichen 9 Stress-Monate. Warum?
Im Laufe der Zeit und unseren Reise-Erfahrungen hatten wir Camper-Blut geleckt, wir wollten uns diesen Traum unbedingt erfüllen und dieses Freiheitsgefühl, jederzeit losfahren und etwas Tolles erleben zu können, vor die Haustüre auf unseren Parkplatz holen. Viel leichter gesagt, als getan! Nach 9 Monaten Recherche und Besichtigungsterminen waren wir konfrontiert mit unfassbar vielen verschiedenen Herstellern, Für und Wider bei Betten oder Einzelliegen mit „Gräbele zwischen den Matratzen“, Grundrissen, Motorisierung, Solarzellen … und, und, und. Nach endlosen Diskussionsrunden und Abgleich unzähliger Aspekte also, hatten wir endlich unser perfektes Fahrzeug gefunden. Einen 6m langen Hymer Grand Canyon – ein Kompakt- und Kraftpaket. Kleiner, wendiger und flexibler als ein Wohnmobil (da Sprintergröße), aber groß genug für zwei und mit allem drin, um sich auch länger am Stück wie zu Hause zu fühlen. Jede Menge Klappen, Nischen, Fächer an praktischen Stellen, jeder Zentimeter perfekt durchdacht und genutzt… da schlägt das Globetrotter-Herz höher!

campfire

Die Frage aller Fragen, „woher nehmen, wenn nicht stehlen oder wie finanzieren wir das Ganze?“, lösten wir mit einer 50 – 0 – Formel. 50 % Ersparnisse und eine 0%-Finanzierung durch einen Familienkredit. Nachdem sich schon vor dem Kauf, sämtliche Familienmitglieder für Test- und Leih-Wochenenden angemeldet hatten, schien uns das ein fairer Deal zu sein.
Und wenn wir denn unseren „Hymi“ mal für uns haben, heißt es testen, fahren, erleben, was das Zeug hält… Unser letzter Ausflug führte Anfang November nach Bamberg. Wir bummelten durch die Stadt, erkundeten das tolle Flair bei wunderschönem Herbstwetter, gönnten uns abends ein  fränkisch gediegenes Essen in der Brudermühle (Danke an den Kollegen Marco für den tollen Tipp;-)) und ein / zwei Gläser Wein. Und waren heilfroh, dass wir zu unserem fahrenden Wohlfühl-Hotelzimmer in 20 Minuten einfach nur am Fluss entlang „heim“ spazieren mussten.
Abends und am nächsten Morgen ein kleiner Test unserer Hymi-Gasheizung inklusive… 18° C mollige Wärme in ca. 6 Minuten….
Seitdem warte ich sehnsüchtig auf Schnee! Wieso? Na, im Sommer campen kann jeder….ich möchte endlich testen, wie es sich anfühlt, 365 Tage des Jahrs jederzeit ein paar Sachen zusammenzupacken und einfach loszuziehen!

 

Michaela SchubertÜber die Autorin: Wenn Michaela nicht gerade das Fernweh packt und sie mit Camper und Co die Welt erkundet, arbeitet sie als Pressereferentin in der Kommunikationsabteilung bei easyCredit. Außerdem feilt sie am Konzept eines „Learning Sabbaticals“ – wie schreibt man die nächste Ausgabe „easyCredit intern“ unterwegs im Camper & von der anderen Seite der Weltkugel aus?

 

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