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Von Benedikt Billmeyer unter:
Allgemein

Weihnachtsmänner aus SchokoladeAn diesem Montagmorgen wird wohl kaum jemand nach dem Aufstehen an Weihnachten gedacht haben. Wieso denn auch? Es ist schließlich noch (meteorologischer) Sommer; selbst der Herbst beginnt offiziell erst in acht Tagen. Und doch gibt es einen guten Grund, heute an Weihnachten zu denken: Heute sind es noch genau 100 – ja richtig einhundert – Tage bis Weihnachten. Unglaublich oder? Dabei sind doch gerade erst die Schulferien zu Ende gegangen, der lang ersehnte Sommerurlaub liegt erst wenige Tage zurück und auch Ostern ist gefühlt noch nicht lange her. Der 15. September klingt eigentlich eher nach einem langsam ausklingenden Sommer.

 

Doch machen wir uns nichts vor. Dieses Jahr gibt es (einmal mehr) recht wenig zum Ausklingen. Finden wir uns lieber damit ab, dass der Sommer vorbei ist und der Winter mit Weihnachten im Gepäck schon vor der Tür steht. Die sich mehrenden Anzeichen sorgen ohnehin dafür, dass wir es nicht leugnen können. Sommerschlussverkauf war bereits im August, die Wintermode beherrscht inzwischen sämtliche Boutiquen und natürlich der Weihnachtsindikator schlechthin: Die Supermärkte. Schoko-Nikoläuse in allen Größen, Spekulatius und Lebkuchen belegen schon wieder die Regale. Anfangs rollen wir darüber noch die Augen und schütteln den Kopf. Eine Woche später ertappen wir uns, wie wir dann doch ein Päckchen Lebkuchen in den Einkaufswagen legen – „hat nichts mit Weihnachten zu tun, passt halt einfach gut zum Nachmittagskaffee“, denken wir uns. Dabei wäre es nicht einmal ein Fehler, langsam mit den Weihnachtsplanungen zu beginnen.

 

Das Weihnachtsfest stellt uns nämlich alljährlich vor eine ganze Fülle an Fragen: Mit wem feier ich? Welchen Familienteil besuche ich, welchen lädt man zu sich ein? Und an welchen Tagen nimmt man sich Urlaub? Alles Fragen, mit denen man sich nicht erst in letzter Sekunde beschäftigen sollte. Und natürlich die wichtigste Frage, über die man sich alle Jahre wieder den Kopf zerbricht: Was verschenkt man? Ach ja…, wenn das Geschenke kaufen doch nur so schnell gehen würde, wie die eigene Wunschliste zu erstellen. Übrigens: Wer jetzt schon die ersten Geschenke kauft, hat zum Jahresende nicht alle Ausgaben auf einmal.

 

Wahrscheinlich werden sich viele von uns daran erinnern, wie wir letztes Jahr – mal wieder – bis zur letzten Woche gewartet haben, um auf Geschenkejagd zu gehen. Selbst schuld, dass man sich in der völlig überfüllten Innenstadt kaum bewegen konnte und an jeder Kasse eine halbe Stunde anstehen musste. Selbstverständlich tönte in jedem Kaufhaus dazu noch „Last Christmas“ von Wham!; hatte man bis dato auch erst schlappe 320 Mal im Radio gehört – herrlich! Eigentlich Grund genug, dieses Jahr endlich einmal früher mit den ersten Überlegungen und Einkäufen zu beginnen. Sollte es dieses Jahr dann aber doch wieder bis zum 23. Dezember dauern, bis man zum Weihnachtsshopping ansetzt, bedeutet dies nicht, dass man in letzter Sekunde keine guten Ideen mehr hat. In dieser Hinsicht kann getrost Entwarnung gegeben werden, denn Mozart hat die Ouvertüre zu Don Giovanni schließlich auch erst in letzter Sekunde (in der Nacht vor der Premiere) geschrieben.

 

Allen Weihnachtsplanungen zum Trotz sollte man jedoch nicht vergessen, dass es vor allem darum geht, die Feiertage im Kreise seiner Familie und Freunde zu verbringen und seinen Liebsten eine Freude zu bereiten. Bei all den Gedanken an das vergangene- und Überlegungen zum diesjährigen Weihnachten, freut man sich dann tatsächlich doch schon 100 Tage vorher auf die Weihnachtszeit. Denn ehe man sich versieht, sind die 100 Tage vergangen und man verabschiedet sich aus dem Berufsalltag mit einem „Frohe Weihnachten“ in die besinnlichen Feiertage.

 

Und wie steht es bei Ihnen? Haben Sie bereits konkrete Vorstellungen, wo und mit wem Sie Weihnachten feiern werden? Oder haben Sie eine feste Routine für den Ablauf der Weihnachtstage? Haben Sie schon Geschenkideen oder vielleicht sogar schon Geschenke gekauft? Lassen Sie uns an Ihren Weihnachtsplanungen bzw. Weihnachtsroutinen teilhaben!

 

 

P.S.: Übrigens sind es auch nur noch 465 Tage bis zu Heilig Abend 2015.

 

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